• 21.11.2007, 15:31:46
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  • OTS0317 OTW0317

"Nicht ins Dunkel" - eine Erfolgsgeschichte: 2.500 Kerzen brennen

Huainigg weist Vorwürfe von "Licht ins Dunkel" zurück und lädt zum Dialog

Wien (ÖVP-PK) - 2.500 Menschen haben innerhalb von neun Tagen eine
"Gleichstellungskerze" auf der Homepage von ÖVP-Behindertensprecher
Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg (www.franzhuainigg.at) entzündet. Sie
sprechen sich damit für eine Reform der Spendenaktion "Licht ins
Dunkel" aus. "Menschen mit Behinderung sollen nicht nur als Objekte
Teil der Kampagne sein, sondern diese aktiv mitgestalten. Das Prinzip
der Gleichstellung und Integration soll in die Aktion "Licht ins
Dunkel" Eingang finden", sagte Huainigg heute, Mittwoch. ****

Huainigg weist die Vorwürfe des Vereins "Licht ins Dunkel", er würde
sich für eine Abschaffung der Aktion einsetzen, entschieden zurück:
"Das ist schlicht und einfach unwahr. Ich bin für eine Reform der
Aktion und lade den ORF zu einem Dialog mit behinderten Menschen.
Viele von ihnen fühlen sich durch die Kampagne "Licht ins Dunkel"
angegriffen, da sie ihre Lebensrealität nicht widerspiegelt", sagt
Huainigg. Er richtet sich mit seiner Kritik gegen die
"behindertenfreie Organisationsstruktur", die Grundausrichtung der
Kampagne und die Art der medialen Darstellung behinderter Menschen.
"Das Prinzip der Gleichberechtigung wird hier nicht gelebt. Zum
Beispiel können gehörlose Menschen die Sendungen nicht verfolgen, da
sie nicht untertitelt sind." Auch in den Werbespots werde deutlich,
dass keine behinderten Menschen an der Kampagne mitwirken: "Ein
Rollstuhlfahrer, der über Stufen fährt, wirkt zwar sehr "speedig" -
entspricht aber keinesfalls der Realität. Solche Spots entstehen am
Schreibtisch eines Werbeexperten, aber nicht unter Mitwirkung
behinderter Menschen."

Die Aussage des Vereins "Licht ins Dunkel", er beleidige mit seinen
Forderungen hunderttausende Spender, entkräftet Huanigg: "Ich schätze
sehr wohl die Bereitschaft von Privatpersonen und Firmen, Gutes zu
tun. Wichtig ist mir, dass die Betroffenen dabei als gleichwertige
Partner verstanden werden. Dass ich mit meiner Kritik nicht alleine
bin, beweisen 2.500 kritische Kerzen, von denen viele von behinderte
Menschen und Behindertenverbände entzündet wurden."
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

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