Kickl: Post: Teuer trotz mangelnder Versorgung - Buchinger muss handeln

Buchinger als Konsumentenschutzminister dringend gefordert - Post-Kunden müssen weiterhin überteuerte aber mangelhafte Leistungen hinnehmen

Wien (OTS) - "Es ist wirklich ein Skandal der Sonderklasse, dass
die österreichische Bevölkerung für Dienstleistungen der Post immer tiefer in die Tasche greifen muss, während die Versorgung, speziell im ländlichen Raum, immer weiter ausgedünnt wird", kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär und Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl die Verantwortlichen in der Post-Führung scharf. Der kürzlich verkündete Stellenabbau angesichts des Einbruchs im Paketsegment sei in Wahrheit nur die Spitze des Eisbergs eines jahrelangen Missmanagements im strategischen Bereich. Die Gewinne wurden im Grunde auf Kosten von Versorgungssicherheit und Leistungsqualität gemacht. Die voreilige Schließung von hunderten Postämtern habe dazu geführt, dass gerade im ländliche Raum eine regelrechte Ausdünnung bei elementaren Dienstleistungen der Post erfolgt sei. In der letzten Welle seien Mitte 2005 alleine 310 Standorte aufgelassen worden. Zur Belohnung für diese Glanzleistungen der Post-Führung müssten aber die Österreicherinnen und Österreicher mehr Geld als früher für Dienstleistungen der Post AG aufwenden, so Kickl. Das Auslandsporto für Standardbriefe innerhalb Europas habe die Post, trotz gegenteiliger Beteuerungen zu Jahresbeginn, bereits per 1. September 2007 von 55 auf 65 Cent angehoben. Pakete seien, eigentlich eine Ironie angesichts des jüngsten Absprungs von Großkunden, zuletzt mit Jahreswechsel 2006 teurer geworden.

"Minister Buchinger ist als SPÖ-Bundesminister für Konsumentenschutz dringend gefordert, hier auf der Stelle tätig zu werden", forderte Kickl. Wenn man schon mehr bezahle, dann müssten die Österreicher in Zukunft auch ein Mehr an Service wie etwa Standorte in ihrer unmittelbaren Umgebung erwarten können. "In diesem Bereich hätte Buchinger einmal die Gelegenheit, sich zu profilieren, nachdem sich seine großen Projekte im Sozialbereich wie etwa das rote Pflegemodell als Pfusch erwiesen haben", schloss der freiheitliche Sozialsprecher.

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