- 15.11.2007, 11:28:15
- /
- OTS0138 OTW0138
Kickl: Post: Teuer trotz mangelnder Versorgung - Buchinger muss handeln
Buchinger als Konsumentenschutzminister dringend gefordert - Post-Kunden müssen weiterhin überteuerte aber mangelhafte Leistungen hinnehmen
Wien (OTS) - "Es ist wirklich ein Skandal der Sonderklasse, dass
die österreichische Bevölkerung für Dienstleistungen der Post immer
tiefer in die Tasche greifen muss, während die Versorgung, speziell
im ländlichen Raum, immer weiter ausgedünnt wird", kritisierte heute
FPÖ-Generalsekretär und Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl die
Verantwortlichen in der Post-Führung scharf. Der kürzlich verkündete
Stellenabbau angesichts des Einbruchs im Paketsegment sei in Wahrheit
nur die Spitze des Eisbergs eines jahrelangen Missmanagements im
strategischen Bereich. Die Gewinne wurden im Grunde auf Kosten von
Versorgungssicherheit und Leistungsqualität gemacht. Die voreilige
Schließung von hunderten Postämtern habe dazu geführt, dass gerade im
ländliche Raum eine regelrechte Ausdünnung bei elementaren
Dienstleistungen der Post erfolgt sei. In der letzten Welle seien
Mitte 2005 alleine 310 Standorte aufgelassen worden. Zur Belohnung
für diese Glanzleistungen der Post-Führung müssten aber die
Österreicherinnen und Österreicher mehr Geld als früher für
Dienstleistungen der Post AG aufwenden, so Kickl. Das Auslandsporto
für Standardbriefe innerhalb Europas habe die Post, trotz
gegenteiliger Beteuerungen zu Jahresbeginn, bereits per 1. September
2007 von 55 auf 65 Cent angehoben. Pakete seien, eigentlich eine
Ironie angesichts des jüngsten Absprungs von Großkunden, zuletzt mit
Jahreswechsel 2006 teurer geworden.
"Minister Buchinger ist als SPÖ-Bundesminister für Konsumentenschutz
dringend gefordert, hier auf der Stelle tätig zu werden", forderte
Kickl. Wenn man schon mehr bezahle, dann müssten die Österreicher in
Zukunft auch ein Mehr an Service wie etwa Standorte in ihrer
unmittelbaren Umgebung erwarten können. "In diesem Bereich hätte
Buchinger einmal die Gelegenheit, sich zu profilieren, nachdem sich
seine großen Projekte im Sozialbereich wie etwa das rote Pflegemodell
als Pfusch erwiesen haben", schloss der freiheitliche Sozialsprecher.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






