- 30.10.2007, 14:55:38
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Großes Interesse an der Enquete "Stellenwert - Jugend will Arbeit" der Katholischen Jugend
Wien (OTS) - Am 30. Oktober 2007 veranstaltete die Katholische
Jugend Österreich gemeinsam mit der Präsidentin des Nationalrats
Mag.a Barbara Prammer die Enquete "Stellenwert - Jugend will Arbeit"
im Parlament.
Die Katholische Jugend sieht ihre Erwartungen erfüllt und freut
sich über das große Interesse an der Veranstaltung. Peter Gebauer,
Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich und Sprecher des
Projekts "Stellenwert - Jugend will Arbeit: "Es ist einfach
unglaublich: Der Veranstaltungsraum ist aus allen Nähten geplatzt. Es
zeigt sich, dass das Thema Jugendarbeitslosigkeit niemanden kalt
lässt. Wir hoffen, dass wir mit der Enquete noch mehr auf die
Situation und die Schwierigkeiten arbeitsloser Jugendlicher
aufmerksam machen konnten."
Mehr als 250 Personen haben an der Enquete teilgenommen - darunter
zahlreiche Jugendliche aus Polys, AMS-Kursen und Berufsschulen,
"Jugendbischof" Franz Lackner sowie VerantwortungsträgerInnen aus
Politik und Wirtschaft.
Mit Jugendlichen, nicht nur über sie sprechen
Die Enquete wurde veranstaltet, um Jugendlichen die Chance zu
geben, den verantwortlichen PolitikerInnen und Sozialpartnern direkt
ihre Situation zu erläutern und auf die Schwierigkeiten hinzuweisen,
mit denen sie bei der Arbeitssuche konfrontiert sind.
"Arbeitslosigkeit ist eine der großen Lebensängste heutiger
Jugendlicher und gerade hier ist es wichtig, dass mit den
Jugendlichen gesprochen wird und auch gemeinsam mit ihnen nach
Lösungen gesucht wird." so Gebauer weiter.
Neben Berichten von Jugendlichen, die von ihren Erfahrungen
erzählten, gab es zwei Expertenvorträge zu den Themen
"Berufsorientierung" und "Facharbeitermangel -
Jugendarbeitslosigkeit". Weiters fand eine Podiumsdiskussion über
gelungene Berufsorientierung, sinnvolle Maßnahmen zur Bekämpfung von
Jugendarbeitslosigkeit und die Zukunft der Lehre statt. Hier stellten
sich u. a. Staatssekretärin Christine Marek, ÖGB-Präsident Rudolf
Hundstorfer sowie AK-Präsident Mag. Herbert Tumpel den Fragen der
anwesenden Jugendlichen.
Übergabe des Forderungspakets der Katholischen Jugend
Zum Abschluss der Enquete überreichte Peter Gebauer zusammen mit
einer betroffenen Jugendlichen den anwesenden PolitikerInnen und
Sozialpartnern das Forderungspaket der Katholischen Jugend. Die darin
enthaltenen Forderungen und Vorschläge für den Einstieg junger
Menschen in den Arbeitsmarkt enthalten u. a. die Gründung des Fonds
Zukunft Lehre, durch den zusätzliche Lehrstellen geschaffen werden
sollen und Berufsorientierungsmaßnahmen, die einen angemessenen Platz
in allen Schultypen haben sollen.
"Wir fordern die PolitikerInnen auf, den Fonds Zukunft Lehre, der
sich in weiten Teilen mit den Vorschlägen der Sozialpartner deckt, zu
realisieren. Bei der Umsetzung des Fonds sollen die
Jugendorganisationen auf sozialpartnerschaftlicher Ebene einbezogen
werden." appellierte Peter Gebauer an die Verantwortlichen aus
Politik und Wirtschaft.
"Stellenwert - Jugend will Arbeit"
Derzeit sind fast 60.000 Jugendliche in Österreich ohne
Arbeitsplatz. Das Projekt "Stellenwert - Jugend will Arbeit" der
Katholischen Jugend und der Katholischen Arbeitnehmer/innen Bewegung
macht Jugendarbeitslosigkeit sichtbar, lässt Jugendliche zu Wort
kommen und sucht nach qualitativen Lösungsansätzen.
Weitere Infos zum Projekt "Stellenwert - Jugend will Arbeit" sowie
das Forderungspaket der Katholischen Jugend unter www.stellenwert.at
Rückfragehinweis:
Peter Gebauer Mag. Daniel Dullnig
Vorsitzender der Projekt Stellenwert -
Katholischen Jugend Österreich Jugend will Arbeit
Tel.: 0676 / 88011 1556 Katholische Jugend
Österreich
Tel.:0676 / 88011 1557OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KJO






