- 24.10.2007, 13:01:50
- /
- OTS0231 OTW0231
Haimbuchner: "Linzer Rechtsausbildung muss bleiben!"
Bergers Pläne müssen vom Koalitionspartner verhindert werden
Wien (OTS) - Ein klares "Nein" kommt vom oberösterreichischen
FPÖ-Nationalrat Dr. Manfred Haimbuchner zu den Plänen von
Justizministerin Berger bezüglich einer Gesetzesnovelle zu den
Studienplänen von Linz, Graz und Salzburg. Haimbuchner, selbst
Absolvent der Linzer Kepler Universität, macht darauf aufmerksam,
"dass nach dieser Gesetzesnovelle in Linz keine Rechtsanwalts- und
Notariatsausbildung mehr stattfinden dürfte. Das wäre das Aus für
eine Fakultät, an welcher derzeit 3.900 Studenten inskribiert sind
und von ausgezeichneten Professoren mit exzellentem Ruf ausgebildet
werden."
"Da von VP-Landeshauptmann Pühringer ebenfalls ein Nein zu den Plänen
der roten Justizministerin kommt, erwarte ich mir, dass die ÖVP im
nächsten Ministerrat gegen die Novelle stimmt", so der
FPÖ-Nationalratsabgeordnete. Nachsatz: "Dann werden wir sehen, ob
sich die Landes-VP bei ihren Ministern durchsetzen kann, um den
Zentralismuswahn der SPÖ zu stoppen."
Er, Haimbuchner, sei auch gespannt, wie die roten Landeshauptleute
von Salzburg und der Steiermark zu den Plänen stehen.
"Justizministerin Berger soll keine Fakultäten zusperren, sondern
dafür sorgen, dass Haftstrafen durchgeführt werden", so der FP-NAbg.,
der abschließend noch festhält: "Eine Schließung der Fakultät wäre
ein herber Rückschlag für die Linzer Universtät, die ohnehin mit
Geldnöten zu kämpfen hat."
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






