• 22.10.2007, 12:02:41
  • /
  • OTS0132 OTW0132

Weinzinger zu Bures: Regierung soll handeln statt Studien verlesen

Fakten sind noch lange keine Lösungen

Wien (OTS) - "Es ist löblich, Studien zu präsentieren, auch wenn
die Fakten zur Situation von Einwanderinnen in Österreich längst
bekannt sind", erklärte die Menschenrechtssprecherin der Grünen,
Brigid Weinzinger. Es sei niciht neu, dass Frauen, die nach
Österreich einwandern, weniger Einkommen und schlechteren
Aufenthaltsstatus haben und darüber hinaus in schlechteren Jobs
arbeiten müssen. Grund für diese Diskriminierung ist jedoch, dass die
Fremdengesetze Frauen im Regelfall keinen selbständigen
Aufenthaltstitel und Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen und sie so
in existenzieller Abhängigkeit von ihren Männern halten. "Hier
scheint es absurd, dass Bures wieder nur mit einer Arbeitsgruppe
antwortet. Bereits jetzt erleben wir die Bundesregierung mit den
meisten Arbeitskreisen. Das, was die Regierung eigentlich kann, tut
sie nicht, nämlich die entsprechenden Änderungen im Fremdenrecht in
Angriff zu nehmen", so Weinzinger. Es sei, so Weinzinger, eine
Ohnmachtserklärung, wenn einer Ministerin bei dieser Faktenlage nur
eine Arbeitsgruppe einfällt.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel