- 21.10.2007, 12:29:54
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Rudas stellt Anfrage an Kdolsky: Wo ist das "Kinderschutzprogramm"?
Wien (SK) - "Kinderschutz ist kein Thema, um tagespolitisches
Kleingeld zu machen, sondern ein ernstes Anliegen", erklärt
SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Laura Rudas in Richtung der
Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend, Andrea Kdolsky.
Aus diesem Grund stellt sie mit vier weiteren Abgeordneten eine
parlamentarische Anfrage an die Ministerin. Diese hatte anlässlich
der Veröffentlichung einer UNICEF-Studie zur Situation der Kinder in
OECD-Ländern - Österreich belegte Platz 18 von 21 - eingeräumt, dass
es bei kinderpsychiatrischen Betreuungseinrichtungen und bei der
psychologischen Betreuung von Kindern Nachholbedarf gebe.****
Zudem ließ im Februar eine Aussendung des Finanzministeriums
verlauten, dass die Ministerin von der Bundesregierung im Bereich des
Kinderschutzes mit der Entwicklung einer "umfassenden Strategie"
beauftragt wurde. Weiters verwies Finanzminister Molterer auf
Bereiche, die Eckpunkte eines "Kinderschutzprogramms" sein sollten.
Für SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Laura Rudas ist der Kinderschutz
ein zentrales Anliegen, dementsprechend verärgert ist sie, dass diese
"umfassende Strategie" scheinbar nicht aufzufinden ist.
In der Anfrage, die sie an BM Kdolsky stellt, fordert sie Antworten
von der Ministerin. "Acht Monate nach der Ankündigung dieser
'Strategie' und dieses 'Kinderschutzprogramms' erwarte ich mir
konkrete Schritte, wie diese umzusetzen sind", so Rudas. "Uns würde
außerdem interessieren, ob der Nachholbedarf der
kinderpsychiatrischen- und psychologischen Betreuungseinrichtungen
mittlerweile gedeckt ist", so Rudas. Weiters beinhaltet die Anfrage
die Aufnahme der UN-Kinderrechtekonvention in die Verfassung, eine
Forderungen von Laura Rudas. (Schluss) ah/sw
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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