- 19.10.2007, 10:13:24
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Forschungsarbeiten im Toplitzsee
Max-Planck-Institut startet Mikroorganismen-Untersuchung im Bundesforste-See
Wien, 19. Oktober 2007 (OTS) - Ab kommender Woche ist der
Toplitzsee wieder Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen im
Zusammenhang mit einzigartigen Bakterienformen. Die
Forschungsarbeiten stehen unter der Leitung von Professor Hans Fricke
vom Max-Planck-Institut Bremen, der eine Gruppe von Wissenschaftern
aus Deutschland und den Niederlanden anführt. Die mikrobiologische
Untersuchung soll innerhalb eines Zeitraums von zehn Tagen
abgeschlossen sein.
Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) werden als Betreuer und
Bewirtschafter des Toplitzsees besonders darauf achten, dass die
ökologische Substanz des Sees von den Forschungsarbeiten
unbeeinträchtigt bleibt. "Die mikrobiologischen Forschungsarbeiten
sind ohne Zweifel wichtig - wir wollen gemeinsam mit Professor Fricke
dafür sorgen, dass diese Forschung im Einklang mit dem einmaligen
Ökosystem des Sees geschehen", hält Georg Schöppl, Finanz- und
Immobilienvorstand der Bundesforste fest. "Wir werden vor allem
darauf achten, das die so sensiblen Laich- und Schilfzonen unberührt
bleiben."
Professor Hans Fricke unternahm seit den 80er Jahren bereits mehrere
Tauchgänge im Toplitzsee und kennt den See und sein komplexes
Ökosystem besonders gut. Aufsehen erregte seine Entdeckung eines
neuen Bakteriums. Dieses war im Zusammenhang mit den aus der NS-Zeit
stammenden Kisten, die am Boden des Sees gefunden wurden und
gefälschte Pfund-Noten enthielten. Der Fund dieser "Blüten" hat die
seit Jahrzehnten bestehenden Spekulationen rund um das "Nazi-Gold"
weiter angeheizt. Die Arbeiten Frickes haben ausschließlich
wissenschaftliche Ziele, wie es auch der mit den Österreichischen
Bundesforsten abgeschlossene Nutzungsvertrag vorsieht.
Rückfragehinweis:
Österreichische Bundesforste AG
Bernhard Schragl
Tel.: 02231/600-215
E-Mail: [email protected]
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