Themessl: Kaufkraft hinkt Wirtschaftswachstum hinterher

FPÖ warnt davor, der eigenen Wirtschaft weiterhin das Wasser abzugraben

Wien (OTS) - In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache definierte FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg Bernhard Themessl Eckpunkte des Freiheitlichen Impulsprogramms Wirtschaft. Angesichts gravierender Missstände in der Wirtschaftspolitik der aktuellen, aber auch der Vorgänger-Regierungen, formulierte Themessl klare Forderungen, deren Ziel eine Stärkung der Klein- und Mittelbetriebe und damit des Mittelstandes sein müsse.

"Österreich weist ein gutes Wirtschaftswachstum auf, das aber sehr viel besser sein könnte und zu einem positiven Budget führen müsste", so Themessl. "Die Kaufkraft ist nicht mit dem Wirtschaftswachstum gestiegen", ortete der FPÖ-Wirtschaftssprecher als eine wesentliche Ursache unbefriedigender Wirtschaftsdaten. "Einmal mehr erweist sich, dass die FPÖ die einzige österreichische Partei ist, die sich ehrlich für die KMUs und den Mittelstand einsetzt."

Eine Kaufkraftstärkung würde das Wirtschaftswachstum automatisch um zusätzlich wenigstens 0,5 Prozent ankurbeln, erklärte Themessl. Würde im Bereich der im europäischen Durchschnitt viel zu hohen Lohnnebenkosten jedoch nicht umgedacht, so werde es im Jahr 2030 keinen Mittelstand mehr geben, wie eine Erhebung von Schweizer Wirtschaftsforschern unzweifelhaft belege.

"Will ein Unternehmer einem Mitarbeiter heute monatlich 60,-- Euro netto mehr gönnen, so bedeutet das für ihn einen Mehraufwand von 190,-- Euro", berichtete Themessl. "Hier muss dringend etwas geändert werden. Über 70 Prozent der Beschäftigten sind in KMUs tätig. Diese sind das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft, das wir brechen, wenn wir nicht gegensteuern."

Die Aufwertung des Faktors Lehrling wie eine Umgestaltung der AMS-Kurse nach einem effizienten Nachfrage-Prinzip seien bislang verabsäumt worden. Für das Lebensmittel Energie habe die Mehrwertsteuer umgehend auf 10 Prozent reduziert zu werden. "Statt sich Großkonzernen anzudienen, muss die ÖVP endlich eine Stärkung der österreichischen KMUs ermöglichen", so Themessl abschließend.

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