- 12.10.2007, 11:56:12
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Notfall im Bären-OP: TeddyärztInnen praktizieren wieder
Austrian Medical Students’ Association organisiert in Zusammenarbeit mit dem Samariterbund Wien Krankenhaus für Stofftiere und Puppen in Volksschule Sievering
Wien (OTS) - Ein Besuch oder Aufenthalt in einem Krankenhaus ist -
insbesondere für Kinder - mit verschiedensten Ängsten verbunden. Das
Teddybär-Krankenhaus-Projekt will Kindergarten- und Volksschulkindern
spielerisch die Angst vor ÄrztInnen und Krankenhäusern nehmen.
Am 12. und 13. Oktober 2007 ordinieren die TeddyärztInnen wieder -
diesmal in der Öffentlichen Volksschule Sievering im 19. Wiener
Gemeindebezirk, Windhabergasse 2d. Das Teddybär-Krankenhaus steht den
kleinen BesucherInnen am Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr und am
Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr offen.
Fünftes Teddybär-Krankenhaus erwartet 500 PatientInnen
Organisatoren des Projekts sind Medizin- und
Zahnmedizinstudentinnen der Medizinischen Universität Wien, unter
deren Leitung das erfolgreiche Projekt bereits zum fünften Mal
stattfindet. Mehr als 500 Wiener Kindergarten- und Volksschulkinder
werden an den beiden Tagen erwartet.
Im Rahmen ihres Besuches im Teddybär-Krankenhaus können Kinder
ihre mitgebrachten Stofftiere und Puppen behandeln lassen und so eine
Krankenhaussituation erleben, ohne selbst als PatientIn betroffen zu
sein. Die TeddyärztInnen werden speziell auf ihre Rolle als
Internist, Chirurg, Radiologe oder Zahnarzt vorbereitet.
Der Ablauf im Teddybär-Krankenhaus orientiert sich an der
Realität: Die Kinder müssen ihre Lieblinge anmelden und im
Wartezimmer Platz nehmen bevor die Behandlung beginnt. Das
Teddybär-Krankenhaus umfasst u.a. ein Zentrum mit Röntgen,
Ultraschall und EKG und einen OP-Bereich, in dem die Kinder selbst
mitoperieren können. In der Zahnarzt-Ordination wird das richtige
Zähne putzen geübt und es besteht die Möglichkeit, hautnah zu
erleben, wie ein Besuch beim Zahnarzt ablaufen kann.
Weiters können die Kinder das Innere eines Rettungswagen des
Samariterbundes untrer die Lupe nehmen. Und auch die die
Rettungshundestaffel stellt ihr Können unter Beweis. "Im Ernstfall
muss rasch gehandelt werden können", meint Oliver Löhlein,
Geschäftsführer des Samariterbundes Wien. "Daher ist es wichtig,
Kindern rechtzeitig die Scheu vor Einsatzwagen zu nehmen. Diese
Aktion gibt uns Gelegenheit, unseren jüngsten Mitbürgern vorbeugend
viel Stress und Ängste zu ersparen."
Das Teddybär-Krankenhaus öffnet unter der Schirmherrschaft von
Univ. Prof. Dr. Andreas Böck, Leiter der Abteilung für Lehre in der
Pädiatrie, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde,
Medizinische Universität Wien, und Dr. Hans Ambros, Direktor der
Öffentlichen Volksschule Sievering, seine Pforten.
Der Samariterbund (ASB)
Der Samariterbund (gegründet 1927), dessen Tätigkeit nicht auf
Gewinn gerichtet ist, bezweckt ausschließlich die Durchführung von
humanitären und anderen Hilfsleistungen gegenüber allen Menschen, die
der Hilfe bedürfen, ohne Ansehen ihrer politischen, rassischen,
nationalen oder religiösen Zugehörigkeit. Dabei reichen die
speziellen Aufgabengebiete des Samariterbundes vom Ambulanzdienst
über Wasserrettung und Katastrophenhilfsdienst bis zum Bereich der
Gesundheits- und Sozialen Dienste für all jene Menschen, die Hilfe
brauchen.
Austrian Medical Students’ Association (AMSA)
Die Austrian Medical Students’ Association (AMSA) ist ein Verein
von und für MedizinstudentInnen mit aktiven Mitgliedern in den drei
medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck. Sie ist
parteipolitisch unabhängig, keine wahlwerbende Gruppierung und kein
Teil der Österreichischen Hochschülerschaft. Die AMSA pflegt den
Kontakt zu Studentenorganisationen aus der ganzen Welt, sowie zu
internationalen, im Gesundheitsbereich aktiven Organisationen (wie
WHO, UNESCO, UNHCR). Neben dem Teddybär-Krankenhaus-Projekt ist ein
Schwerpunkt der AMSA der weltweite Austausch von MedizinstudentInnen
im Rahmen von Auslandsfamulaturen, Entwicklungshilfe und
Forschungsprojekten sowie auf nationaler Ebene das
"Achtungliebe"-Projekt (www.achtungliebe.at), bei dem Medizin- und
PsychologiestudentInnen regelmäßig Schulen zur Aufklärung von
Jugendlichen sowie zur Beratung über Risiken und Gefahren rund um
Liebe und Sexualität besuchen.
Rückfragehinweis:
Martina Vitek
Samariterbund Wien - Medienarbeit
Tel.: 0664/3582386
E-Mail: martina.vitek@samariterbund.net
Web: www.samariterwien.at
Kerstin Schwenker
Teddybär-Krankenhaus
E-mail: Kerstin.Schwenker@meduniwien.ac.at
Tel.: 0699/12081543
www.teddy-krankenhaus.atOTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ARB






