Notfall im Bären-OP: TeddyärztInnen praktizieren wieder

Austrian Medical Students’ Association organisiert in Zusammenarbeit mit dem Samariterbund Wien Krankenhaus für Stofftiere und Puppen in Volksschule Sievering

Wien (OTS) - Ein Besuch oder Aufenthalt in einem Krankenhaus ist -insbesondere für Kinder - mit verschiedensten Ängsten verbunden. Das Teddybär-Krankenhaus-Projekt will Kindergarten- und Volksschulkindern spielerisch die Angst vor ÄrztInnen und Krankenhäusern nehmen.

Am 12. und 13. Oktober 2007 ordinieren die TeddyärztInnen wieder -diesmal in der Öffentlichen Volksschule Sievering im 19. Wiener Gemeindebezirk, Windhabergasse 2d. Das Teddybär-Krankenhaus steht den kleinen BesucherInnen am Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 9:00 bis 13:00 Uhr offen.

Fünftes Teddybär-Krankenhaus erwartet 500 PatientInnen

Organisatoren des Projekts sind Medizin- und Zahnmedizinstudentinnen der Medizinischen Universität Wien, unter deren Leitung das erfolgreiche Projekt bereits zum fünften Mal stattfindet. Mehr als 500 Wiener Kindergarten- und Volksschulkinder werden an den beiden Tagen erwartet.

Im Rahmen ihres Besuches im Teddybär-Krankenhaus können Kinder ihre mitgebrachten Stofftiere und Puppen behandeln lassen und so eine Krankenhaussituation erleben, ohne selbst als PatientIn betroffen zu sein. Die TeddyärztInnen werden speziell auf ihre Rolle als Internist, Chirurg, Radiologe oder Zahnarzt vorbereitet.

Der Ablauf im Teddybär-Krankenhaus orientiert sich an der Realität: Die Kinder müssen ihre Lieblinge anmelden und im Wartezimmer Platz nehmen bevor die Behandlung beginnt. Das Teddybär-Krankenhaus umfasst u.a. ein Zentrum mit Röntgen, Ultraschall und EKG und einen OP-Bereich, in dem die Kinder selbst mitoperieren können. In der Zahnarzt-Ordination wird das richtige Zähne putzen geübt und es besteht die Möglichkeit, hautnah zu erleben, wie ein Besuch beim Zahnarzt ablaufen kann.

Weiters können die Kinder das Innere eines Rettungswagen des Samariterbundes untrer die Lupe nehmen. Und auch die die Rettungshundestaffel stellt ihr Können unter Beweis. "Im Ernstfall muss rasch gehandelt werden können", meint Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbundes Wien. "Daher ist es wichtig, Kindern rechtzeitig die Scheu vor Einsatzwagen zu nehmen. Diese Aktion gibt uns Gelegenheit, unseren jüngsten Mitbürgern vorbeugend viel Stress und Ängste zu ersparen."

Das Teddybär-Krankenhaus öffnet unter der Schirmherrschaft von Univ. Prof. Dr. Andreas Böck, Leiter der Abteilung für Lehre in der Pädiatrie, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, und Dr. Hans Ambros, Direktor der Öffentlichen Volksschule Sievering, seine Pforten.

Der Samariterbund (ASB)

Der Samariterbund (gegründet 1927), dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt ausschließlich die Durchführung von humanitären und anderen Hilfsleistungen gegenüber allen Menschen, die der Hilfe bedürfen, ohne Ansehen ihrer politischen, rassischen, nationalen oder religiösen Zugehörigkeit. Dabei reichen die speziellen Aufgabengebiete des Samariterbundes vom Ambulanzdienst über Wasserrettung und Katastrophenhilfsdienst bis zum Bereich der Gesundheits- und Sozialen Dienste für all jene Menschen, die Hilfe brauchen.

Austrian Medical Students’ Association (AMSA)

Die Austrian Medical Students’ Association (AMSA) ist ein Verein von und für MedizinstudentInnen mit aktiven Mitgliedern in den drei medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck. Sie ist parteipolitisch unabhängig, keine wahlwerbende Gruppierung und kein Teil der Österreichischen Hochschülerschaft. Die AMSA pflegt den Kontakt zu Studentenorganisationen aus der ganzen Welt, sowie zu internationalen, im Gesundheitsbereich aktiven Organisationen (wie WHO, UNESCO, UNHCR). Neben dem Teddybär-Krankenhaus-Projekt ist ein Schwerpunkt der AMSA der weltweite Austausch von MedizinstudentInnen im Rahmen von Auslandsfamulaturen, Entwicklungshilfe und Forschungsprojekten sowie auf nationaler Ebene das "Achtungliebe"-Projekt (www.achtungliebe.at), bei dem Medizin- und PsychologiestudentInnen regelmäßig Schulen zur Aufklärung von Jugendlichen sowie zur Beratung über Risiken und Gefahren rund um Liebe und Sexualität besuchen.

Rückfragen & Kontakt:

Martina Vitek
Samariterbund Wien - Medienarbeit
Tel.: 0664/3582386
E-Mail: martina.vitek@samariterbund.net
Web: www.samariterwien.at

Kerstin Schwenker
Teddybär-Krankenhaus
E-mail: Kerstin.Schwenker@meduniwien.ac.at
Tel.: 0699/12081543
www.teddy-krankenhaus.at

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