- 12.10.2007, 10:50:39
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Hotelbäder-"Studie" höchst unseriös
Ennemoser: "Verantwortungslose Panikmache" - Österreich hat strengstes Bäderhygienegesetz Europas
Wien (PWK760) - Empört reagiert der Fachverband Hotellerie in der
Wirtschaftskammer Österreich auf Untersuchungen eines privaten
"Guide", der österreichischen Thermen und Hotelschwimmbädern "große
Hygieneprobleme" unterstellt. "Es ist dies eine angebliche Studie,
die niemand kennt, die nicht vorgelegt wurde und deren Methodik nicht
ersichtlich ist. Es ist höchst unseriös und verantwortungslos, auf
diese billige Weise Panikmache zu erzeugen, die möglicherweise nur
dazu dienen soll, Aufmerksamkeit für das eigene Produkt zu erregen",
erklärt dazu der Obmann des Fachverbandes, Klaus Ennemoser.
Der Hotellerie-Sprecher erinnert daran, dass Österreich das
strengste Bäderhygienegesetz Europas hat. Die Hotelbäder unterliegen
24 Auflagen, die laufend kontrolliert und auch von behördlicher Seite
überprüft werden. "Die Vorwürfe sind damit nicht nur eine überzogene
Kritik an der Branche, sondern richten sich auch direkt gegen die
Behörden", merkt Ennemoser an. Merkwürdig erscheint auch, dass die
als "neue Ergebnisse" präsentierten Werte offenbar schon eineinhalb
Jahre alt sind.
Die Auflagen für die Hotelschwimmbäder umfassen jährliche
Kontrolluntersuchungen durch die bundesweit tätigen Behörden.
Weiteres muss ein Betriebstagebuch geführt werden, in das mindestens
zweimal täglich alle Ergebnisse eingetragen werden. Dazu zählen u.a.
der PH-Wert, die Chlorwerte (freie und gebundene Chlorwerte), die
tägliche Frischwasserzufuhr, der Zeitpunkt der Filterrückspülung und
auch die Badefrequenz. Alle Zugaben werden automatisch dosiert. "Die
Industrie hat selbst großes Interesse an hygienisch einwandfreien
Anlagen und schickt zusätzlich von sich aus Kontrollore".
Für die Branche sei es enorm wichtig, Hand in Hand mit den
zuständigen Behörden eine gute Wasserqualität in den
Hotelschwimmbädern sicherzustellen. Es wurden auch bisher keine durch
das Badewasser bedingten Krankreiten bekannt. "Das spricht eindeutig
für die Qualität unserer Hotelschwimmbäder", betont Ennemoser. (hp)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Stabsabteilung Presse Dr. Heribert Purtscher Tel.: (++43) 0590 900-4363 Fax: (++43) 0590 900-263 mailto:heribert.purtscher@wko.at http://wko.at/Presse
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