- 12.10.2007, 10:18:18
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Vilimsky: ORF als Auftragstäter für Arigona-Herz-Schmerz-Video?
Causa muss umfassend untersucht werden - Mediensprecher der Parlamentsparteien sollen als Untersuchungsgremium fungieren
Wien (OTS) - Wenn es tatsächlich stimmt, wie heute in der
Tageszeitung "Der Standard" unter Bezugnahme auf einen
Video-Mittelsmann dargestellt wird, dass das Herz-Schmerz-Video von
Arigona quasi auf Bestellung des ORF erfolgt und vom Küniglberg auch
mächtig Druck ausgeübt wurde, dann stellt dies einen Medienskandal
der Sonderklasse dar, der nicht ohne Konsequenzen bleiben kann. Dies
stellte heute FPÖ-Generalsekretär NRAbg Harald Vilimsky fest.
Diese Angelegenheit könne man nicht damit abwenden, indem ein
schnippisches Dementi vom Küniglberg erfolge und man zur Tagesordnung
übergehe. Wenn tatsächlich von Seiten der öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalt in Österreich in die sensible Asyldebatte manipulativ
eingegriffen wurde, indem kanisterweise Öl ins Feuer geschüttet und
ein Herz-Schmerz-Video in Auftrag gegeben wurde, müssen die
Verantwortlichen auch ausgeforscht und zur Rechenschaft gezogen
werden. Vilimsky schlug in diesem Zusammenhang die Einrichtung eines
inoffiziellen Untersuchungsgremiums vor, welches sich aus den
Mediensprechern der Parlamentsparteien zusammensetzen solle. Der ORF
wäre von sich aus gut beraten, zum Vorwurf eines Mega-Skandals durch
konstruktive Auskunft und Mitarbeit bei einer notwendigen
Untersuchung Stellung zu beziehen, so Vilimsky.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
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