Vilimsky: ORF als Auftragstäter für Arigona-Herz-Schmerz-Video?

Causa muss umfassend untersucht werden - Mediensprecher der Parlamentsparteien sollen als Untersuchungsgremium fungieren

Wien (OTS) - Wenn es tatsächlich stimmt, wie heute in der Tageszeitung "Der Standard" unter Bezugnahme auf einen Video-Mittelsmann dargestellt wird, dass das Herz-Schmerz-Video von Arigona quasi auf Bestellung des ORF erfolgt und vom Küniglberg auch mächtig Druck ausgeübt wurde, dann stellt dies einen Medienskandal der Sonderklasse dar, der nicht ohne Konsequenzen bleiben kann. Dies stellte heute FPÖ-Generalsekretär NRAbg Harald Vilimsky fest.

Diese Angelegenheit könne man nicht damit abwenden, indem ein schnippisches Dementi vom Küniglberg erfolge und man zur Tagesordnung übergehe. Wenn tatsächlich von Seiten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt in Österreich in die sensible Asyldebatte manipulativ eingegriffen wurde, indem kanisterweise Öl ins Feuer geschüttet und ein Herz-Schmerz-Video in Auftrag gegeben wurde, müssen die Verantwortlichen auch ausgeforscht und zur Rechenschaft gezogen werden. Vilimsky schlug in diesem Zusammenhang die Einrichtung eines inoffiziellen Untersuchungsgremiums vor, welches sich aus den Mediensprechern der Parlamentsparteien zusammensetzen solle. Der ORF wäre von sich aus gut beraten, zum Vorwurf eines Mega-Skandals durch konstruktive Auskunft und Mitarbeit bei einer notwendigen Untersuchung Stellung zu beziehen, so Vilimsky.

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