E-Wirtschaft: Vorrückungen auch für ArbeiterInnen vereinbart

Regelung tritt rückwirkend ab Juli in Kraft

Wien (GMTN/VEÖ/ÖGB) - Im Zuge der Kollektivvertragsverhandlungen im Februar 2007 hat die Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung mit dem Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ) vereinbart, auch den ArbeiterInnen ihre Erfahrung durch ein Vorrückungssystem abzugelten.++++

Für die Angestellten dieser Branche galt schon bisher ein Vorrückungssystem, im Zuge der Kollektivvertragsverhandlungen haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften nun auf ein kollektivvertragliches Vorrückungssystem auch für die ArbeiterInnen geeinigt. Für die sechs Dienstgruppen, die es in diesem Kollektivvertrag für ArbeiterInnen gibt, sind nun jeweils fünf gleich hohe Vorrückungen nach zwei, vier, sechs, neun und 12 Dienstjahren vorgesehen. Im Laufe dieser 12 Jahre werden die ArbeiterInnen dadurch Einkommenszuwächse von 9,1 bis 18,2 Prozent haben.
Die Einreihung in die Dienstgruppen nimmt die jeweilige Firmenleitung unter Mitwirkung des Betriebsrates vor. Wann eine Vorrückung zusteht, hängt von der Dauer der Dienstzugehörigkeit ab, die KV-Partner haben dazu einige Übergangsregelungen vereinbart. Das neue Vorrückungssystem gilt für alle Beschäftigten, nicht nur für Neu-Eintretende, und tritt rückwirkend mit 1. Juli 2007 in Kraft.

KV-Abschluss Jänner 2007

Am 26. Jänner 2007 hatten die KV-Partner folgenden Abschluss vereinbart:
Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter, der Ist-Löhne und Ist-Gehälter sowie der Lehrlingsentschädigungen und Zulagen um jeweils 2,55 Prozent sowie eine Einmalzahlung von 200 Euro.

ÖGB, 9. Oktober
2007 Nr. 603

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