Weinzinger: Wieder Wirbel um Bestellung einer Frau bei der RektorInnenwahl

Hahn ist gefordert, die Widerstände gegen Frauen an den Uni’s zu brechen

Wien (OTS) - "Das Eskalieren der Situation rund um die RektorInnenwahl an der Grazer Med.-Uni zeigt wieder einmal deutlich, dass die Männerseilschaften, die mit Frauen in leitenden Positionen ganz offensichtlich ein Problem haben, bei den Wahlen immer noch entscheidend mitbestimmen. Bundesminister Johannes Hahn ist gefordert, endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den ständig aufkeimenden Skandalen rund um die RektorInnenwahlen endlich Einhalt zu gebieten", fordert Brigid Weinzinger, Frauensprecherin der Grünen. Wie tief verwurzelt die Widerstände an den österreichischen Universitäten gegenüber Frauen in leitenden Positionen seien, zeige die Vielzahl an Ungereimtheiten, die in diesem Jahr im Zuge der Wahlen schon vorgekommen sind. So gab es dieses Jahr bereits drei Mal Probleme im Rahmen von RektorInnenwahlen: an der Donauuniversität Krems, an der Universität für Bodenkultur und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. "Es ist beschämend, dass es bis 2007 gedauert hat, bis in Österreich das erste Mal eine Frau zur Rektorin gewählt wurde. Wenn man sich die Aufstiegschancen von Frauen an Universitäten ansieht, dann kann man daraus nur den Schluss ziehen, dass es hier einen enormen Aufholbedarf gibt in diesem Land", so Brigid Weinzinger.

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