• 03.10.2007, 12:56:35
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Weinzinger: Wieder Wirbel um Bestellung einer Frau bei der RektorInnenwahl

Hahn ist gefordert, die Widerstände gegen Frauen an den Uni’s zu brechen

Wien (OTS) - "Das Eskalieren der Situation rund um die
RektorInnenwahl an der Grazer Med.-Uni zeigt wieder einmal deutlich,
dass die Männerseilschaften, die mit Frauen in leitenden Positionen
ganz offensichtlich ein Problem haben, bei den Wahlen immer noch
entscheidend mitbestimmen. Bundesminister Johannes Hahn ist
gefordert, endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den ständig
aufkeimenden Skandalen rund um die RektorInnenwahlen endlich Einhalt
zu gebieten", fordert Brigid Weinzinger, Frauensprecherin der Grünen.
Wie tief verwurzelt die Widerstände an den österreichischen
Universitäten gegenüber Frauen in leitenden Positionen seien, zeige
die Vielzahl an Ungereimtheiten, die in diesem Jahr im Zuge der
Wahlen schon vorgekommen sind. So gab es dieses Jahr bereits drei Mal
Probleme im Rahmen von RektorInnenwahlen: an der Donauuniversität
Krems, an der Universität für Bodenkultur und an der Akademie der
Bildenden Künste in Wien. "Es ist beschämend, dass es bis 2007
gedauert hat, bis in Österreich das erste Mal eine Frau zur Rektorin
gewählt wurde. Wenn man sich die Aufstiegschancen von Frauen an
Universitäten ansieht, dann kann man daraus nur den Schluss ziehen,
dass es hier einen enormen Aufholbedarf gibt in diesem Land", so
Brigid Weinzinger.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

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