- 03.10.2007, 12:29:48
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KfV begrüßt Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit
Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) begrüßt strengere Regelungen bei 0,5 Promille-Grenze, beim Handytelefonieren und Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Wien (OTS) - "Zu hohe Geschwindigkeit ist nach wie vor
Todesursache Nummer 1 auf Österreichs Straßen. Die Verschärfung bei
Geschwindigkeitsübertretungen zeigt genau in die richtige Richtung
und rettet Menschenleben", sagt Dr. Othmar Thann, Direktor des KfV.
Thann spricht sich weiterhin für die strengeren Regelungen bei
Alkoholdelikten im Straßenverkehr aus: "Bei Alkoholdelikten ist es
wichtig Maßnahmen zu setzen, die dem Lenker aufzeigen, welches Risiko
er für sich selbst und für andere durch sein Verhalten bedeutet hat,
ihm aber gleichzeitig wieder ein rasche Teilnahme am Straßenverkehr
zu ermöglichen."
In Zukunft werden bei einer Überschreitung der Promillegrenze von 0,5
bis 0,8 Promille beim ersten Mal eine Strafe und eine Maßnahme
fällig. Der Führerschein wird erst beim zweiten Mal entzogen.
Handytelefonierer müssen bald mit 50 Euro Strafe anstatt der
bisherigen 25 Euro rechnen. Auch Geschwindigkeitsübertreter um 30
km/h werden tiefer in die Tasche greifen müssen: Hier sind nun 72
Euro Strafe fällig. Diese Regelung bedeutet weiterhin, dass auch
ausländische Temposünder geahndet werden können.
Die neuen Regelungen werden aller Voraussicht nach am 1. Jänner 2008
in Kraft treten, sofern das Parlament zustimmt.
Rückfragehinweis:
Mag. Kerstin Gardill Kuratorium für Verkehrssicherheit Marketing & Kommunikation Tel.: 05 77 0 77-1906 E-Mail: [email protected] www.kfv.at
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