Mandak: SPÖ-Totalumfaller beim Kindergeld

Grüne: Kritik an unveränderter Zuverdienstgrenzen-Berechnung

Wien (OTS) - Die Familiensprecherin der Grünen, Sabine Mandak, kritisiert die heutige Einigung der Regierung beim Kindergeld als "Totalumfaller der SPÖ". Auch wenn die dritte Bezugsvariante von 24 Monaten erfreulich sei, "der Hauptmurks beim Kinderbetreuungsgeld war und bleibt die Zuverdienstgrenze", so Mandak. Familienministerin Kdolsky lasse trotz des herrschenden Chaos bei den Rückforderungen die Zuverdienstgrenzenberechnung unverändert. "Damit prolongiert sie Chaos und Unsicherheit bei den Familien und disqualifiziert sich als Familienministerin", so Mandak.

Generell kritisiert Mandak an der Zuverdienstgrenze, dass diese gut qualifizierten Frauen keinen sinnvollen Wiedereinstieg ermögliche, womit die von der ÖVP propagierte Wahlfreiheit schlicht und einfach nicht gegeben sei. Mandak plädiert erneut für den Umstieg auf ein einkommensabhängiges Karenzgeld mit einem Mindestkarenzgeld für alle und einem eigenen, unübertragbaren Anspruch jedes Elternteils.

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