• 02.10.2007, 11:08:50
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Forderung der Katholischen Jugend Österreich nach Fonds Zukunft Lehre erfüllt! Wir freuen uns über die Einigung der Sozialpartner zur Zukunftsförderung.

Wien (OTS) - Die Forderung der Katholischen Jugend nach einem
Lehrlingsausbildungsfonds zur Schaffung von zusätzlichen Lehrstellen
ist seiner Realisierung einen großen Schritt näher gekommen. Die
Vorschläge der Sozialpartner zur Bekämpfung der
Jugendarbeitslosigkeit, die heute präsentiert wurden, sehen die
Einführung einer Zukunftsförderung vor. Diese Einigung entspricht der
Forderung der Katholischen Jugend nach dem "Fonds Zukunft Lehre".
Peter Gebauer, Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich: "Mit
der Zukunftsförderung kommen die Sozialpartner unserer Forderung, die
Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, nach. Wir freuen uns über diesen
Beschluss. Damit erhalten Betriebe einen positiven Anreiz, Lehrlinge
einzustellen. So können mehr Jugendliche eine Lehre in Betrieben, die
die neue Form der Förderung sicher zu nutzen wissen, absolvieren."
Verstärkt junge Menschen in der Lehre zu Fachkräften auszubilden, ist
aus Sicht der Katholischen Jugend der richtige Weg. Gebauer: "Die
Diskussion um den Fachkräftemangel ist für Jugendliche, die keine
Lehrstellen finden, nicht nachvollziehbar und sollte in Zukunft der
Vergangenheit angehören."

Vorschläge der Sozialpartner schnell umsetzen!

"Von der Bundesregierung erwarten wir, dass die Zukunftsförderung
so schnell wie möglich umgesetzt wird, denn noch immer sind über
57.000 Jugendliche arbeitslos. So lange noch ein junger Mensch keine
Arbeit hat, darf das Thema Jugendarbeitslosigkeit nicht von der
politischen Tagesordnung verschwinden. Denn für Jugendliche ist jeder
Tag ohne Arbeit ein Tag zuviel." mahnt Peter Gebauer.

Aufhebung des Kündigungsschutzes als Wermutstropfen

Die heute präsentierte Regelung zur Lösbarkeit von Lehrverträgen
widerspricht den Vorstellungen der Katholischen Jugend. "Jugendliche
schon am Beginn einer Ausbildung die Rute ins Fenster zu stellen, ist
kein positives Signal. Wir hoffen, dass diese Möglichkeit von
Betrieben nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen wird", so
Gebauer abschließend.

Enquete im Parlament

Die Katholische Jugend Österreich setzt sich derzeit im Projekt
"Stellenwert - Jugend will Arbeit" mit dem Problem der
Jugendarbeitslosigkeit auseinander. Im Rahmen dieses Projekts findet
am 30. Oktober 2007 ab 9 Uhr eine Enquete im Parlament statt. Wir
laden schon jetzt alle MedienvertreterInnen herzlich dazu ein!

Näheres zum Fonds Zukunft Lehre und zur Enquete unter
www.stellenwert.at

Informationen zum Herausgeber:

Die Katholische Jugend Österreich (KJÖ) ist mit ca. 8.000
ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen sowie rund 150.000 Mitgliedern die
größte Jugendorganisation Österreichs. Die KJÖ steht für eine junge
Kirche, die ein hohes Maß an Wissen hinsichtlich der Lebenssituation
junger Menschen hat und ihre Bedürfnisse ernst nimmt. Die Katholische
Jugend Österreich setzt sich für die gerechte Verteilung von
Lebenschancen ein und ermuntert junge Menschen zu
gesellschaftspolitischem Engagement.

Rückfragehinweis:

Peter Gebauer
   Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich
   Mobil: 0676 / 88011 1556
   
   
   Mag. Daniel Dullnig
   Projekt Stellenwert - Jugend will Arbeit
   Katholische Jugend Österreich
   Mobil: 0676 / 88011 1557

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KJO

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