Forderung der Katholischen Jugend Österreich nach Fonds Zukunft Lehre erfüllt! Wir freuen uns über die Einigung der Sozialpartner zur Zukunftsförderung.

Wien (OTS) - Die Forderung der Katholischen Jugend nach einem Lehrlingsausbildungsfonds zur Schaffung von zusätzlichen Lehrstellen ist seiner Realisierung einen großen Schritt näher gekommen. Die Vorschläge der Sozialpartner zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die heute präsentiert wurden, sehen die Einführung einer Zukunftsförderung vor. Diese Einigung entspricht der Forderung der Katholischen Jugend nach dem "Fonds Zukunft Lehre". Peter Gebauer, Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich: "Mit der Zukunftsförderung kommen die Sozialpartner unserer Forderung, die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, nach. Wir freuen uns über diesen Beschluss. Damit erhalten Betriebe einen positiven Anreiz, Lehrlinge einzustellen. So können mehr Jugendliche eine Lehre in Betrieben, die die neue Form der Förderung sicher zu nutzen wissen, absolvieren." Verstärkt junge Menschen in der Lehre zu Fachkräften auszubilden, ist aus Sicht der Katholischen Jugend der richtige Weg. Gebauer: "Die Diskussion um den Fachkräftemangel ist für Jugendliche, die keine Lehrstellen finden, nicht nachvollziehbar und sollte in Zukunft der Vergangenheit angehören."

Vorschläge der Sozialpartner schnell umsetzen!

"Von der Bundesregierung erwarten wir, dass die Zukunftsförderung so schnell wie möglich umgesetzt wird, denn noch immer sind über 57.000 Jugendliche arbeitslos. So lange noch ein junger Mensch keine Arbeit hat, darf das Thema Jugendarbeitslosigkeit nicht von der politischen Tagesordnung verschwinden. Denn für Jugendliche ist jeder Tag ohne Arbeit ein Tag zuviel." mahnt Peter Gebauer.

Aufhebung des Kündigungsschutzes als Wermutstropfen

Die heute präsentierte Regelung zur Lösbarkeit von Lehrverträgen widerspricht den Vorstellungen der Katholischen Jugend. "Jugendliche schon am Beginn einer Ausbildung die Rute ins Fenster zu stellen, ist kein positives Signal. Wir hoffen, dass diese Möglichkeit von Betrieben nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen wird", so Gebauer abschließend.

Enquete im Parlament

Die Katholische Jugend Österreich setzt sich derzeit im Projekt "Stellenwert - Jugend will Arbeit" mit dem Problem der Jugendarbeitslosigkeit auseinander. Im Rahmen dieses Projekts findet am 30. Oktober 2007 ab 9 Uhr eine Enquete im Parlament statt. Wir laden schon jetzt alle MedienvertreterInnen herzlich dazu ein!

Näheres zum Fonds Zukunft Lehre und zur Enquete unter www.stellenwert.at

Informationen zum Herausgeber:

Die Katholische Jugend Österreich (KJÖ) ist mit ca. 8.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen sowie rund 150.000 Mitgliedern die größte Jugendorganisation Österreichs. Die KJÖ steht für eine junge Kirche, die ein hohes Maß an Wissen hinsichtlich der Lebenssituation junger Menschen hat und ihre Bedürfnisse ernst nimmt. Die Katholische Jugend Österreich setzt sich für die gerechte Verteilung von Lebenschancen ein und ermuntert junge Menschen zu gesellschaftspolitischem Engagement.

Rückfragen & Kontakt:

Peter Gebauer
Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich
Mobil: 0676 / 88011 1556

Mag. Daniel Dullnig
Projekt Stellenwert - Jugend will Arbeit
Katholische Jugend Österreich
Mobil: 0676 / 88011 1557

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