Krainer: Schließung des Austria Tabakwerks Folge der falschen Politik der Regierung Schüssel

Ausverkaufspolitik wird unter SPÖ-geführter Regierung ein Ende gesetzt

Wien (SK) - "Die Schließung des Austria Tabakwerks in Linz ist leider das Ergebnis der verfehlten Privatisierungspolitik der Regierung Schüssel", erklärte SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Krainer erinnerte daran, dass auch der Rechnungshof herbe Kritik am Verkauf der Austria Tabak an den britischen Gallaher-Konzern im Jahr 2001 geübt habe. Leider habe die ÖVP-geführte Regierung damals die vielen warnenden Stimmen nicht einmal ignoriert, wofür die Beschäftigten jetzt zum Handkuss kommen, kritisierte der SPÖ-Finanzsprecher. Krainer wies zudem darauf hin, dass die Austria Tabakwerke zwar privatisiert wurden, inzwischen aber wieder verstaatlicht seien - und das in Japan. ****

Umso wichtiger sei es da, dass die SPÖ jetzt wieder an der Regierung ist. Denn mit der SPÖ werde der Verscherbelung heimischer Betriebe, wie ihn die alte Regierung Schüssel betrieben hat, ein Ende gesetzt. Krainer wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass im Regierungsübereinkommen weitere Privatisierungen aus dem ÖIAG-Eigentum explizit nicht vorgesehen seien. "Das ist gut und richtig so und dafür hat sich die SPÖ in den Regierungsverhandlungen eingesetzt", so der SPÖ-Finanzsprecher abschließend. (Schluss) ps

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