Bayr gegen Umweltpolitik zu Lasten der SteuerzahlerInnen

Subventionen für Biosprit kürzen - In Forschung alternativer Technologien investieren

Wien (SK) - "Die österreichische Umweltpolitik darf nicht zu
Lasten der SteuerzahlerInnen gehen", erklärte SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr am Freitag. Bayr wandte sich daher erneut gegen die Forcierung von agrarischen Treibstoffen. Für die KonsumentInnen bedeute dies nämlich, dass sie mehr für Lebensmittel und für Treibstoffe ausgeben müsse. Bayr verlangt deshalb, wie erst kürzlich die OECD, die Subventionen für die Branche zu kürzen und stattdessen in die Erforschung alternativer Technologien zu investieren. ****

Die SPÖ-Umweltsprecherin plädierte gegenüber dem SPÖ-Pressedienst für die Einführung eines EU-weiten Zertifizierungssystems für Agrar-Kraftstoff-Anlagen. Damit soll vermieden werden, dass ganze Landstriche in Entwicklungsländern abgeholzt werden, um den Rohstoff für Agrartreibstoff zu liefern. Außerdem seien alle anderen klimapolitischen Maßnahmen, die im achten Umweltkontrollbericht des Umweltbundesamtes empfohlen werden, auszuschöpfen, so Bayr abschließend. (Schluss) ps

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