• 28.09.2007, 13:48:58
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  • OTS0307 OTW0307

Bayr gegen Umweltpolitik zu Lasten der SteuerzahlerInnen

Subventionen für Biosprit kürzen - In Forschung alternativer Technologien investieren

Wien (SK) - "Die österreichische Umweltpolitik darf nicht zu
Lasten der SteuerzahlerInnen gehen", erklärte SPÖ-Umweltsprecherin
Petra Bayr am Freitag. Bayr wandte sich daher erneut gegen die
Forcierung von agrarischen Treibstoffen. Für die KonsumentInnen
bedeute dies nämlich, dass sie mehr für Lebensmittel und für
Treibstoffe ausgeben müsse. Bayr verlangt deshalb, wie erst kürzlich
die OECD, die Subventionen für die Branche zu kürzen und stattdessen
in die Erforschung alternativer Technologien zu investieren. ****

Die SPÖ-Umweltsprecherin plädierte gegenüber dem SPÖ-Pressedienst
für die Einführung eines EU-weiten Zertifizierungssystems für
Agrar-Kraftstoff-Anlagen. Damit soll vermieden werden, dass ganze
Landstriche in Entwicklungsländern abgeholzt werden, um den Rohstoff
für Agrartreibstoff zu liefern. Außerdem seien alle anderen
klimapolitischen Maßnahmen, die im achten Umweltkontrollbericht des
Umweltbundesamtes empfohlen werden, auszuschöpfen, so Bayr
abschließend. (Schluss) ps

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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