- 28.09.2007, 11:48:37
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IÖD unterstützt Projekt für Anganwadi-Arbeiterinnen in Indien
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Wien (GdG/ÖGB) - Die TeilnehmerInnen beim Marsch für
Lohngerechtigkeit am vergangenen Mittwoch wurden von den Delegierten
des 28. Weltkongresses der Internationale der Öffentlichen Dienste
(IÖD) "gesponsert" und die Einnahmen kommen einem besonderem Projekt
in Indien zu Gute. Die genaue Summe des Sponsorengeldes wird erst
nach Ende des Kongresses feststehen.++++
Die IÖD unterstützt seit einiger Zeit eine Kampagne für die Rechte
der Anganwadi-Arbeiterinnen in Indien. Diese betreuen die Kinder
berufstätiger Frauen in kleinen Tagesstätten. Außerdem sind sie für
die Diagnose von Gesundheitsproblemen,
Verabreichung zusätzlicher Mahlzeiten für unterernährte Kinder
und die Verteilung von Lebensmittelrationen verantwortlich. Sie
arbeiten bis zu zehn Stunden am Tag, aber die Regierung des
Bundesstaates erkennt sie nicht als öffentlich Beschäftigte an und
speist sie stattdessen mit einem kleinen
Sold ab, der weit unter dem Mindestlohn in den meisten Bundesstaaten
liegt.
Die IÖD hat im Bundesstaat Tamil Nadu erfolgreich Kampagnenarbeit
dafür geleistet, dass den Arbeiterinnen der Status öffentlich
Beschäftigter zuerkannt
wurde, und dehnt die Kampagne jetzt auf andere Staaten aus.
50 Prozent der auf dem Marsch für Lohngerechtigkeit gesammelten
Gelder werden für pädagogisches Spielzeug und Bücher für die
Kindertagesstätten verwendet und 50 Prozent für
Kampagnenmaterial zur Unterstützung der Organisierung von
Anganwadi-Arbeiterinnen in anderen Bundesstaaten.
ÖGB, 28. September 2007 Nr. 571
Rückfragehinweis:
IÖD-Presse,
Tel.: 0664/814 63 11 oder 0664/614 53 17
Informationen im Internet: www.psi100.at
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