IÖD unterstützt Projekt für Anganwadi-Arbeiterinnen in Indien

Wien (GdG/ÖGB) - =

Die TeilnehmerInnen beim Marsch für
Lohngerechtigkeit am vergangenen Mittwoch wurden von den Delegierten des 28. Weltkongresses der Internationale der Öffentlichen Dienste (IÖD) "gesponsert" und die Einnahmen kommen einem besonderem Projekt in Indien zu Gute. Die genaue Summe des Sponsorengeldes wird erst nach Ende des Kongresses feststehen.++++

Die IÖD unterstützt seit einiger Zeit eine Kampagne für die Rechte der Anganwadi-Arbeiterinnen in Indien. Diese betreuen die Kinder berufstätiger Frauen in kleinen Tagesstätten. Außerdem sind sie für die Diagnose von Gesundheitsproblemen,
Verabreichung zusätzlicher Mahlzeiten für unterernährte Kinder und die Verteilung von Lebensmittelrationen verantwortlich. Sie arbeiten bis zu zehn Stunden am Tag, aber die Regierung des Bundesstaates erkennt sie nicht als öffentlich Beschäftigte an und speist sie stattdessen mit einem kleinen
Sold ab, der weit unter dem Mindestlohn in den meisten Bundesstaaten liegt.

Die IÖD hat im Bundesstaat Tamil Nadu erfolgreich Kampagnenarbeit dafür geleistet, dass den Arbeiterinnen der Status öffentlich Beschäftigter zuerkannt
wurde, und dehnt die Kampagne jetzt auf andere Staaten aus.
50 Prozent der auf dem Marsch für Lohngerechtigkeit gesammelten Gelder werden für pädagogisches Spielzeug und Bücher für die Kindertagesstätten verwendet und 50 Prozent für
Kampagnenmaterial zur Unterstützung der Organisierung von Anganwadi-Arbeiterinnen in anderen Bundesstaaten.

ÖGB, 28. September 2007 Nr. 571

Rückfragen & Kontakt:

IÖD-Presse,
Tel.: 0664/814 63 11 oder 0664/614 53 17
Informationen im Internet: www.psi100.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0002