Tagesmütter: NÖ Hilfswerk richtet Petition an Bundesregierung

"Tagesmütter sind nachhaltige, aber weitaus flexiblere Betreuungsform als viele andere"

St. Pölten (OTS) - In der Tagesmutter-Frage richtet das NÖ Hilfswerk heute eine schriftliche Petition an die Bundesregierung:
"Wir fordern, dass das erfolgreiche Tagesmutter-Modell in die 15a-Förderung zur Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen einbezogen wird", so Präsident Dr. Ernst Strasser zum einstimmigen Beschluss der Landesleitung des NÖ Hilfswerks. "Eltern, die sich bewusst für diese familien- und kindgerechte Betreuungsform entscheiden, dürfen auf keinen Fall benachteiligt und in ihrer Wahlfreiheit eingeschränkt werden." Die Forderung wird durch eine Unterschriftenaktion innerhalb des NÖ Hilfswerks bekräftigt, die bis nächste Woche einige hundert Unterschriften bringen wird.

Das Argument, bei der Kinderbetreuung durch Tagesmütter sei die geforderte Nachhaltigkeit nicht gewährleistet, kann das NÖ Hilfswerk nicht nachvollziehen: "Wenn das Geld den professionellen Trägern in den Ländern zur Verfügung gestellt wird, investiert man damit in eine bewährte, qualitätsgesicherte Struktur. Wir als größter Anbieter von Tagesmüttern in Niederösterreich können sowohl die flächendeckende Organisation als auch die hohe pädagogischen Qualität sicherstellen. Darüber hinaus ist die Betreuung durch eine Tagesmutter die flexibelste und bedarfsgerechteste Betreuungsform in ländlichen, kleinstrukturierten Gebieten", betont Hilfswerk-Präsident Ernst Strasser.

Allein in Niederösterreich entscheiden sich 5.500 Familien für die Kinderbetreuung durch Tagesmütter - der Großteil wählt eine Tagesmutter des NÖ Hilfswerks. 1.000 Tagesmütter und 100 Mobile Mamis betreuen hier über 5.000 Kinder. 2007 feiert das Tagesmutter-Modell, das vom NÖ Hilfswerk und dem Land Niederösterreich initiiert wurde, sein 25jähriges Jubiläum.

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