- 27.09.2007, 08:57:29
- /
- OTS0020 OTW0020
Umweltdachverband, Naturschutzbund, Naturfreunde und Alpenverein appellieren an LH Burgstaller: Klagen Sie in Sachen Tennengebirge!
ÖBf AG narrt Land Salzburg mit rechtswidrigem Kaufvertrag - Verfügungsrecht über bedeutende Wasserressourcen steht auf dem Spiel
Wien/Salzburg (OTS) - "Sehr geehrte Frau LH Gabi Burgstaller,
bitte setzen Sie Ihre Ankündigungen um und reichen Sie die Klage
gegen die ÖBf AG jetzt unverzüglich ein. Ein Bundesland kann und darf
sich von den Bundesforsten nicht an der Nase herumführen lassen",
appellieren Dr. Gerhard Heilingbrunner, Präsident des
Umweltdachverbandes, Dr. Hannes Augustin, Geschäftsführer des
Naturschutzbund Salzburg, OeAV-Landesnaturschutzreferent Dr. Roland
Kals, Gudrun Mosler-Törnström, Vorsitzende der Naturfreunde Salzburg
und Univ.-Prof. Dr. Edgar Dachs, Mitbegründer der Initiative "Rettet
Salzburgs Berge". "Alle geologischen Experten haben einhellig
festgestellt, dass das Tennengebirge mit seinen bedeutsamen Quellen
eine strategisch wichtige Wasserressource darstellt. Der Kaufvertrag
zwischen den Bundesforsten und dem Industriellen Kaindl verstößt
deshalb gegen das Bundesforstegesetz, ist somit rechtswidrig und
daher keine Grundlage für einen Eigentumserwerb. Deshalb hat und wird
Kaindl kein Eigentum erwerben können", erklären die NGOs unisono.
Ablenkungsmanöver der Bundesforste, um Klage abzuwehren
"Die Einräumung der Nutzung der Wasserreserven für die Gemeinde St.
Martin ist ein Ablenkungsmanöver, um die angedrohte Klage durch das
Land abzuwehren", stellt Heilingbrunner fest. Der Nutzungsvertrag mit
dem symbolischen Euro Pacht zwischen Kaindl und der Gemeinde St.
Martin kann in Zukunft jederzeit geändert und aufgelöst werden, wie
jedes Rechtsgeschäft zwischen zwei Partnern. "Der Nutzungsvertrag ist
daher nicht einmal das Papier wert auf dem er geschrieben steht",
sagt Heilingbrunner. Erstens weiß man nicht, welche Nebenabsprachen
getroffen wurden, zweitens erhält die Bevölkerung kein
Verfügungsrecht über die wichtigen Wasserreserven des Tennengebirges,
und drittens kann dieser symbolische Nutzungsvertrag jederzeit
aufgelöst werden. "Salzburg schaut jedenfalls durch die Finger und
hat keinerlei Einfluss darauf, wer in Zukunft die Wasserressourcen
nützen wird und zu welchen Preisen", so die NGOs abschließend.
Rückfragehinweis:
Dr. Gerhard Heilingbrunner, Präsident des UWD, Tel. 0664/381 84 62, Dr. Hannes Augustin, Geschäftsführer Naturschutzbund Salzburg, Tel. 0662/64 29 09-11. Dr. Roland Kals, OeAV - Landesnaturschutzreferent Tel. 0662/822 692-13. Gudrun Mosler-Törnström, Vorsitzende der Naturfreunde Salzburg Tel. 0664/183 46 36. Dr. Edgar Dachs, Initiative "Rettet Salzburgs Berge" Tel. 0662/8044-5439. Dr.in Sylvia Steinbauer, Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail: [email protected] http://www.umweltdachverband.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OGN






