Kössl zu Berger: Kinder schützen statt Haft erleichtern

Berger ist nicht Anwalt von verurteilten Straftätern

Wien, 20. September 2007 (ÖVP-PK) „Justizministerin Berger sollte lieber darüber nachdenken, wie unsere Kinder besser geschützt werden können, anstatt sich Hafterleichterungen für Straftäter auszudenken“, so ÖVP-Sicherheitssprecher Günter Kössl. Gerade angesichts jüngster Medienberichte ist Bergers ungebremstes Vorpreschen in Richtung Hafterleichterungen absolut unverständlich. So berichtet etwa die „Kronen Zeitung“ heute, dass jener Freigänger, der unlängst ein sechsjähriges Mädchen missbraucht haben soll, möglicherweise ein Serientäter sein könnte, der immer in der Zeit seines Hafturlaubs zugeschlagen haben soll. ****

Was angesichts dieser und anderer Meldungen anzudenken wäre, so Kössl weiter, sind härtere Strafen und Berufsverbote. Zudem ist die Einrichtung der von Innenminister Platter angeregten Sexualstraftäterdatei notwendig. Wenn Justizministerin Berger nun ein Pilotprojekt mit „Electronic Monitoring“ – siehe Bericht im aktuellen „News“ – startet, „steht zu befürchten, dass sie den Ernst der Lage noch immer verkennt und ihrer Position ein falsches Amtsverständnis zu Grunde legt. Schließlich ist sie nicht der Anwalt von verurteilten Straftätern. Aufgabe der Justizministerin ist es, für die Sicherheit der Menschen einzutreten“, so Kössl.

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