• 17.09.2007, 15:04:05
  • /
  • OTS0225 OTW0225

Arbeitsklima-Index: Europaweiter Vergleich der Arbeitszufriedenheit sollte das Ziel sein

Linz (OTS) - Fachleute aus Deutschland, Spanien und Österreich
treffen sich Dienstag und Mittwoch in Wien, um über Fragen der
Arbeitszufrie-denheit zu diskutieren. Unter anderem geht es darum,
wie ein euro-paweiter Arbeitsklima-Index für gesamteuropäische
Interessenver-tretung genutzt werden kann.

Die Arbeiterkammer Oberösterreich lässt seit rund einem Jahrzehnt
regelmäßig die Arbeitszufriedenheit der Arbeitnehmer/-innen in
Ös-terreich erheben. Die dabei gewonnenen Daten sind einzigartig: Im
Gegensatz zu den üblichen Kennzahlen des Wirtschaftslebens stehen
hier die Menschen im Mittelpunkt des Interesses. Mit dem
Arbeits-klima-Index können verlässliche Aussagen zur realen
Befindlichkeit der Arbeitnehmer/-innen getroffen werden.

Die vierteljährlichen Präsentationen des Arbeitsklima-Index, der
von den Instituten SORA und Ifes im Auftrag der AK erhoben wird,
finden regelmäßig große Beachtung in Medien und Öffentlichkeit, auch
Politikerinnen und Politiker interessieren sich für die Er-gebnisse
der Forschung.

Was auf nationaler Ebene gut funktioniert, könnte auch auf
europäischer Ebene einen sinnvollen Beitrag zur Interessenvertre-tung
der Beschäftigten leisten. Enrique Fernández Macías von der
European Foundation in Dublin wird auf der Tagung seine Überlegun-gen
zur Schaffung eines europäischen Arbeitsklima-Index präsentie-ren.
Ein solcher sei sehr sinnvoll, meint Fernández Macías.

Allerdings könne nicht einfach der Österreichische
Arbeitsklima-Index auf ganz Europa ausgedehnt werden. Entscheidend
sei, dass sich Fachleute aus den einzelnen Mitgliedsstaaten auf ein
Konzept einigen, in dem Theorie und Indikatoren gemeinsam
ausgearbeitet werden und von Beginn an allen bewusst sei, dass für
einen gesamt-europäischen Arbeitsklima-Index ein Höchstmaß an
methodischer Strenge, Präzision und Transparenz nötig sei. "Ein Index
wie der Österreichische Arbeitsklima-Index wäre auf europäischer
Ebene sehr interessant. Derartige Indikatoren haben eine starke
Wirkung, da die Medien meist davon begeistert sind", so der spanische
Wissenschafter.

Um den Arbeitsklima-Index noch besser für die interessenpolitische
Arbeit von AK und Gewerkschaften nutzen zu können, hat die AK
Oberösterreich gemeinsam mit der European Foundation in Dublin -
einer EU-Einrichtung zur Verbesserung der Lebens- und
Arbeitsbedingungen - eine Tagung in Wien organisiert. Aus
österreichischer als auch europäischer Perspektive sollen einerseits
die bisherigen Forschungsergebnisse kritisch hinterfragt sowie auch
ein Ausblick auf die Zukunft gegeben werden.

Die Tagung findet im Gartenhotel 2 Altmannsdorf, Wien 12, statt.
Eröffnet wird sie am Dienstag, 18. September 2007, um 10.00 Uhr, sie
dauert bis Mittwoch Mittag. Das genaue Programm sowie weitere
Informationen gibt es unter www.arbeitsklima.at oder unter der
Telefonnummer 0732/6906-2187.

Kontakt: Mag. Norbert Ramp, Tel. 050/6906-2187
E-Mail: [email protected]

Rückfragehinweis:
Arbeiterkammer Oberösterreich
Kommunikation
Tel.: (0732) 6906-2182
mailto:[email protected]
http://www.arbeiterkammer.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel