NichtraucherInnenschutz: Oberhauser sieht klaren Handlungsauftrag für Kdolsky

Mehrheit der Bevölkerung für strenge Regelungen

Wien (SK) - Als "klaren Handlungsauftrag" für Ministerin Kdolsky wertet SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser die aktuelle Umfrage im "Profil". Demnach spricht sich mehr als die Hälfte der Bevölkerung für ein generelles Rauchverbot in allen Gaststätten aus. Oberhauser bekräftigte am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die Kritik der SPÖ, dass der von Kdolsky vorgelegte Entwurf nicht wie im Regierungsprogramm festgeschrieben einem "umfassenden NichtraucherInnenschutz" entspricht. "Wir werden daher weiterhin darauf drängen, dass den Wünschen der Mehrheit der ÖsterreicherInnen entsprochen wird und die Vereinbarungen im Regierungsprogramm umgesetzt werden", so die SPÖ-Abgeordnete. ****

Kein Verständnis zeigt die SPÖ-Gesundheitssprecherin dafür, dass es für die Umrüstung von Lokalen Übergangsfristen von bis zu acht Jahren geben soll. "Bis zur übernächsten Legislaturperiode darauf zu warten, würde bedeuten, dass es acht Jahre keinen NichtraucherInnenschutz gibt. Das kann doch nicht Sinn und Zweck eines NichtraucherInnenschutzgesetzes sein", hielt Oberhauser fest. Ungelöst ist aus Sicht der SPÖ-Politikerin auch die Frage des ArbeitnehmerInnenschutzes". Denn für einen 15-jährigen Lehrling in der Gastronomie, der womöglich jeden Tag im Rauch steht, sei das Gesetz bei weitem nicht ausreichend, so Oberhauser abschließend. (Schluss) ps

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