• 08.09.2007, 13:05:50
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NichtraucherInnenschutz: Oberhauser sieht klaren Handlungsauftrag für Kdolsky

Mehrheit der Bevölkerung für strenge Regelungen

Wien (SK) - Als "klaren Handlungsauftrag" für Ministerin Kdolsky
wertet SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser die aktuelle
Umfrage im "Profil". Demnach spricht sich mehr als die Hälfte der
Bevölkerung für ein generelles Rauchverbot in allen Gaststätten aus.
Oberhauser bekräftigte am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die
Kritik der SPÖ, dass der von Kdolsky vorgelegte Entwurf nicht wie im
Regierungsprogramm festgeschrieben einem "umfassenden
NichtraucherInnenschutz" entspricht. "Wir werden daher weiterhin
darauf drängen, dass den Wünschen der Mehrheit der ÖsterreicherInnen
entsprochen wird und die Vereinbarungen im Regierungsprogramm
umgesetzt werden", so die SPÖ-Abgeordnete. ****

Kein Verständnis zeigt die SPÖ-Gesundheitssprecherin dafür, dass
es für die Umrüstung von Lokalen Übergangsfristen von bis zu acht
Jahren geben soll. "Bis zur übernächsten Legislaturperiode darauf zu
warten, würde bedeuten, dass es acht Jahre keinen
NichtraucherInnenschutz gibt. Das kann doch nicht Sinn und Zweck
eines NichtraucherInnenschutzgesetzes sein", hielt Oberhauser fest.
Ungelöst ist aus Sicht der SPÖ-Politikerin auch die Frage des
ArbeitnehmerInnenschutzes". Denn für einen 15-jährigen Lehrling in
der Gastronomie, der womöglich jeden Tag im Rauch steht, sei das
Gesetz bei weitem nicht ausreichend, so Oberhauser abschließend.
(Schluss) ps

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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