- 08.09.2007, 10:46:43
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Weinzinger: An Fristenlösung darf nicht gerüttelt werden
Wien (OTS) - "Der Schwangerschaftsabbruch muss in Österreich auch
in Zukunft straffrei bleiben. Wenn sich eine Frau dafür entscheidet,
muss sie dafür die bestmögliche Betreuung bekommen und sollte nicht
gesellschaftlich geächtet werden. Es darf auch nicht sein, dass
Frauen, die sich in einer Notsituation für einen
Schwangerschaftsabbruch entscheiden, auch noch hohen gesundheitlichen
Risiken ausgesetzt werden. Die Fristenlösung in Österreich hat sich
bewährt, daran darf nicht gerüttelt werden", erklärt Brigid
Weinzinger, Frauensprecherin der Grünen, anläßlich gestriger Aussagen
des Papstes zur Abtreibung.
"Es muss aber alles getan werden, das Frauen nicht in solche
Notsituationen kommen, dass also ungewollte Schwangerschaften
weitestgehend verhindert werden. Dazu bedarf es guter
Aufklärungsarbeit und eines ungehinderten Zugangs zu
Verhütungsmitteln", so Weinzinger.
In diesem Zusammenhang zeigt sich Weinzinger verwundert, dass
Sozialminister Buchinger im gestrigen Interview mit ATV nicht
deutlichere Worte zu den Aussagen des Papstes gefunden hat. Buchinger
zeigte dort Verständnis für die Aussagen Benedikts XVI.
Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel +43-1-40110-6707, [email protected]
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