• 05.09.2007, 11:35:04
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Strache: FPÖ kämpft um Milchquote

Kein weiterer Kniefall Prölls auf EU-Ebene - Es geht um das Überleben der Kleinbauern und damit verbundener Strukturen der heimischen Landwirtschaft

Wien (OTS) - Die FPÖ spricht sich heute klar für eine Milchquote
aus, die es auch nach 2015 geben soll. Bundesparteiobmann HC Strache
erklärte dazu, dass es in Österreich viele Kleinbauern gebe, die
bislang von der Quote profitiert haben. Das Instrument "Quote" habe
die ihm gesteckten Ziele zumindest teilweise erreicht. In Österreich
gebe es noch rund 38.000 Milchbauern, welche im Verhältnis doppelt so
viele Arbeitsplätze wie ihre Ackerbau-Kollegen schüfen und sich
obendrein um Umweltschutz und Tourismus verdient machten, so Strache.

Die schwarze Agrarpolitik müsse eindeutig als verfehlt bezeichnet
werden, erklärte Strache. Landwirtschaftsminister Pröll könne man
keinen Glauben mehr schenken, wenn es um den Erhalt der
österreichischen Bauern gehe, da auf EU-Ebene immer wieder
"Umfaller" Prölls zu registrieren seien. "Wir fordern den
Landwirtschaftsminister auf, dass er sich für den Fortbestand der
Milchquoten einsetzt und in dieser Sache endlich einmal keinen
Kniefall vor dem EU-Diktat unternimmt", machte Strache deutlich.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-44 01 629, mailto:[email protected]

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