Wirtschaftskammer Salzburg verlieh an Salzburger Top-Galeristen Thaddäus Ropac "Kunst- und Kulturpreis der Salzburger Wirtschaft"

Eine Passion für die Kunst und ein Gespür für die Qualität

Salzburg (OTS) - Als großen Kommunikator in Sachen Kunst, als erfolgreichen Galeristen und als Motor für den Kunst- und Kulturstandort Salzburg würdigte am Mittwoch, 29.08.2007, WKS-Präsident KommR Julius Schmalz den Salzburger Galeristen Thaddäus Ropac. In einem Festakt in der "SalzburgKulisse" wurde dem international renommierten Galeristen der "Kunst- und Kulturpreis der Salzburger Wirtschaft" verliehen, der von der Wirtschaftskammer Salzburg vergeben wird.
Ropac gründete 1983 in Salzburg seine Galerie, die sich bald zu einem Fixpunkt des österreichischen und internationalen Kunstmarktes entwickelte. Spezialisiert auf zeitgenössische europäische und nordamerikanische Kunst, wurden seine Ausstellungen in Salzburg zu vielbeachteten Ereignissen in der internationalen Kunstwelt. Ropac betreibe Vermittlungsarbeit auf höchstem Niveau und mit dem erfolgerfüllten Anspruch höchster Qualität, würdigte Schmalz die Arbeit des Galeristen, der im nächsten Jahr sein 25-Jahr-Jubiläum in Salzburg feiert. "Thaddäus Ropac hat wesentlich dazu beigetragen, dass Salzburg - neben den Festspielen - in der Kunstwelt einen so klingenden Namen hat. Salzburg ist dank Ropac auch eine Stadt der Galerien", begründete Präsident Schmalz die Verleihung des Preises. Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler würdigte in ihrer Laudatio die Leistungen des Galeristen, der heute in der Villa Kast am Mirabellplatz und in Paris seine Galerie betreibt. "Ropac hat das Sprungbrett Salzburg bestens genützt, sein Name hat in Paris und New York ebenso Geltung wie in der ganzen Welt der Kunst", stellte Rabl-Stadler fest. Thaddäus Ropac habe hervorragende Künstler und wichtige Gäste nach Salzburg gebracht, klug die Festspiele als sein Aktionsfeld nutzend. "Was ist sein Erfolgsgeheimnis? Die Passion für die Kunst und das Gespür für die Qualität der Menschen und der Kunst", beschrieb die Festspielpräsidentin den erfolgreichen Galeristen: "Wir mögen dich und wir brauchen dich! Ich bin sehr stolz auf meine Wirtschaftskammer, dass sie die Idee gehabt hat, dir diesen Preis zu geben!"
Thaddäus Ropac bedankte sich mit sehr persönlichen Worten für die Auszeichnung und ließ seine Anfänge als junger Galerist Revue passieren, der unter dem Eindruck von Oskar Kokoschka, Josef Beuys und Andy Warhol seine ersten Schritte in die Kunstwelt unternahm. Seit damals habe sich viel getan in Salzburg in Sachen zeitgenössischer Kunst. "Ich nehme diesen Preis mit Freude und Stolz entgegen und dies stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen, die Salzburg als Kunststadt vorangebracht haben". Er werde die Summe für die Renovierung der Kollegienkirche spenden, kündigte Ropac an. Beim Festakt wurde auch ein Anerkennungspreis an die Galerie 5020 vergeben, die sich besonders der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler angenommen hat. Die Galerie 5020 sei seit ihrer Gründung eine Initiative, die den Menschen Einblicke in die zeitgenössische Kunst ermögliche und jungen Künstlern die erste Öffentlichkeit biete, erklärte die Berufsgruppensprecherin der Galeristen in der WKS, Dr. Ulrike Reinert, in ihrer Verleihungsbegründung. Mit Symposien, einer öffentlich zugänglichen Kunstbibliothek und internationalen Künstlerkontakten betreibe die von Dr. Hildegard Fraueneder geleitete Galerie wertvolle Basisarbeit, welche die Kunst benötige. Dr. Fraueneder zeigte sich erfreut über die Auszeichnung, welche die Wertschätzung für die Arbeit der Galerie 5020 ausdrücke. Kunst und Wirtschaft böten viele reichhaltige Bezugspunkte, um voneinander zu profitieren.
Für die musikalische Umrahmung des Festaktes, zu dem zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur und Wirtschaft kamen, sorgte ein Quartett der Wiener Philharmoniker.

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