Peter Haubner: Lösung für Fliegerbomben-Problematik in Sicht

Entlastung für Grundstücksbesitzer weiter vorantreiben

Wien (ÖVP-PK) - In Österreich, aber vor allem in Salzburg, gibt es noch immer sehr viele Fliegerbombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Oftmals wird von so genannten "Verdachtspunkten" gesprochen. Das bedeutet, es gibt eine Ungewissheit, ob es sich tatsächlich um einen Bombenblindgänger oder einfach nur um einen Metallgegenstand handelt. Zum Verifizieren dieser Verdachtsmomente bedarf es einerseits modernster Technik, und andererseits fällt ein erheblicher finanzieller Aufwand für die Grundstückseigentümer an. Bereits im Regierungsprogramm ist eine Änderung der gesetzlichen Bestimmungen vorgesehen mit dem Ziel, eine finanzielle Entlastung der Grundstückseigentümer zu erreichen. Bundesminister Günther Platter sicherte in einer Anfragebeantwortung zu, dass die Vorarbeiten zur vorgesehenen Änderung der gesetzlichen Bestimmungen zur Entlastung der Grundstückseigentümer bereits voll im Gange sind. "Ich bin sehr optimistisch, dass wir hier bald zu einer Lösung im Sinne der Grundstückseigentümer kommen, um hier diese Belastungen zu beseitigen", so Abg.Peter Haubner. ****

Ein Spezialistenteam von 16 Bediensteten im Entminungsdienst des Bundesministeriums für Inneres, davon zwölf voll Ausgebildete und vier Personen in Ausbildung, garantieren zur Zeit, dass der gesetzliche Auftrag sprengkräftige Kriegsrelikte fachgerecht zu entschärfen, zu sichern und gegebenenfalls zu vernichten, erfüllt wird.

"Dies zeigt, dass die fachliche Seite für die Entsorgung in besten Händen ist. Jetzt gilt es, die finanziellen Sorgen der Grundstückseigentümer rasch zu lösen", so der Salzburger Abgeordnete abschließend.
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