- 12.07.2007, 11:38:03
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Strache: Imame beim Bundesheer stellen potentielles Sicherheitsrisiko dar
FPÖ gegen eine weitere Islamisierung des Bundesheeres - stattdessen für bessere Ausrüstung
Wien (OTS) - Dass sich die Bundesregierung laut Medienberichten
darüber geeinigt habe, in Österreich zwei Seelsorger für moslemische
Angehörige des Bundesheeres zu installieren, sei ein Sittenbild des
fragwürdigen Regierungskurses, welcher von Rot und Schwarz derzeit
verfolgt werde, so der FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. "Dem
Bundesheer mangelt es an ordentlicher Ausrüstung - aber die Koalition
wartet immer wieder mit neuen Absurditäten auf und fährt fort, die
Bevölkerung mit derlei Beschlüssen weiter vor den Kopf zu stoßen", so
Strache, der sich auf Aussagen des Tiroler Militärkommandanten
Herbert Bauer beruft, wonach in Innsbruck oder Salzburg demnächst der
erste Militär-Imam eingesetzt werde.
Der FPÖ-Bundesparteiobmann zeigt sich fassungslos und betont, dass
die Radikalisierung und Fundamentalisierung im Rahmen des Islam, die
auch in Österreich ihre gefährlichen Wurzeln habe, nicht Teil des
österreichischen Bundesheeres werden dürfe. Er verwies darauf, dass
bereits Vorfälle dokumentiert seien, wonach fundamentale Moslems den
Anblick auf die österreichische Fahne beim Bundesheer ablehnen, da
diese nicht bereit seien, sich weltlichen Symbolen unterzuordnen.
Darüber hinaus sei es auch bekannt, dass das Wirken etlicher Wiener
Imame unter besonderer Beobachtung des heimischen Verfassungsschutzes
stehe.
Strache betonte in diesem Zusammenhang das Sicherheitsrisiko, welches
zum Beispiel durch die Anwesenheit der Imame bei Kommandositzungen
entstünde. Es ginge immerhin um vertrauliche Daten und
Staatsgeheimnisse, welche in die falschen Hände geraten könnten. "Die
FPÖ wird einer weiteren Islamisierung des österreichischen
Bundesheeres entschieden entgegen treten." Dieser Entwicklung müsse
nachdrücklich Einhalt geboten werden.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
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