- 03.07.2007, 12:33:56
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Bauer präsentiert Studien zu Energie und Kriminalität
Wien (SK) - Repräsentative Umfragen zu den Themenkomplexen
Kriminalität und Energie präsentierte heute der
SPÖ-Wirtschaftssprecher und Vorsitzender des Instituts für
Trendanalysen und Krisenforschung, Hannes Bauer, im Rahmen einer
Pressekonferenz. Zum ersten Themenschwerpunkt merkte Bauer an, dass
das "subjektive Sicherheitsgefühl der Österreicher wichtig ist und
politische Wahrnehmung braucht". Der zweite Fragenkomplex habe
ergeben, dass beim Thema Energiesparen "durchaus eine positive
Grundstimmung besteht, auf die man aufbauen kann". ****
Zum Thema Energie erläuterte Bauer, dass nach internationalen
Berechnungen der Energieverbrauch in den kommenden Jahren steigen
werde. Überdies müsse man von einer weiteren Erhöhung der
Energieabhängigkeit ausgehen. Man brauche daher ein neues
Energiekonzept, das einerseits Energieeffizienz und andererseits
Energiesparen verbinde. Bei den Österreichern ortete Bauer eine
durchaus positive Haltung zum Energiesparen. 73 Prozent der Befragten
haben angegeben, dass der Einzelne durch sein Konsumverhalten auf den
Klimawandel Einfluss nehmen könne. Vor allem im Bereich des
Stromsparens würden die Österreicher noch Potential erkennen, bei
fossilen Energieträgern wie Heizöl oder Benzin und Diesel sehe man im
privaten Bereich eher weniger Einsparungsmöglichkeiten. Das größte
Vertrauen, um die Stromversorgung zu sichern, hätten die Österreicher
nach wie vor in die Wasserkraft, 88 Prozent der Umfrageteilnehmer
sprechen diesem Energieträger das größte Potential zu, um einer
Stromknappheit entgegenzuwirken.
Im Bereich der Energiepolitik müsse die "schwierige Balance
zwischen Kosten und Konsumenteninteressen" gehalten werden. Bauer
sprach sich dafür aus, dass Energie nicht zu einem Gut werden dürfe,
dass sich nur noch wenige Privilegierte leisten können. Es sei daher
notwenig, im Zuge des Umstiegs hin zu neuen Energieformen von
staatlicher Seite Leistungen zu erbringen, um zukunftsträchtige
Technologien zu etablieren.
Subjektives Sicherheitsgefühl der Österreicher erhöhen
Bauer betonte weiters, dass in den letzten Jahren die Kriminalität
angestiegen sei, die Aufklärungsquote der Polizei sei jedoch
gesunken. Ausgehend von einer Gesamtzahl an Delikten, die in den
letzten Jahren bei rund 600.000 lagen, rechnete der SPÖ-Abgeordnete
vor, dass davon rund 12 Prozent von Fremden begangen wurden.
Laut der Umfrage, so Bauer, würden aber 44 Prozent der Befragten in
ausländischen Kriminellen eine sehr große Gefahr und 32 Prozent der
Österreicher eine große Gefahr sehen. Der Lösungsansatz der
Problematik sei in der internationalen Polizeizusammenarbeit zu
sehen, unterstrich Bauer, auch 82 Prozent der Befragten seien dieser
Meinung. "Die internationale Polizeizusammenarbeit ist eine wichtige
Maßnahme, um die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl zu steigern",
so der SPÖ-Abgeordnete. (Schluss) sw
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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