• 20.06.2007, 13:32:29
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Strache: Schmied soll vom bildungspolitischen Zug des Rückschritts wieder abspringen

Verunsicherung bei Lehrern, Eltern und Schülern schon zu groß

Wien (OTS) - Beim geplanten Schultyp der Gesamtschule handle es
sich keinesfalls um einen Fort-, sondern um einen Rückschritt,
bezieht FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache weiter eine klar ablehnende
Position der Freiheitlichen Partei zu den Plänen von
Bildungsministerin Schmied.

Strache wies darauf hin, dass durch die Gesamtschule die sozialen
Unterschiede nicht beseitigt, sondern ganz im Gegenteil verschärft
würden. Finanziell besser gestellte Eltern würden ihre Kinder nämlich
dann vermehrt auf Privatschulen schicken, während die anderen
Familien mit der sozialistischen Einheitsschule vorlieb nehmen
müssten.

Bildungsministerin Schmied solle Meinungsumfragen, in denen sich die
Österreicher deutlich gegen eine Gesamtschule aussprächen, ernst
nehmen und von ihren Plänen Abstand nehmen. Strache unterstrich
einmal mehr, das bei einer Zusammenlegung des Unterrichts aller Zehn-
bis Vierzehnjähriger eine Nivellierung nach unten absehbar sei.

Weder die Modellregionen, in welchen die Gesamtschule probeweise
eingeführt werden soll, noch wie dieser Schultypus tatsächlich
aussehen soll, sei bis jetzt festgelegt. Dadurch sei ein sehr hoher
Grad der Verunsicherung unter Lehrern, Eltern und Schülern erreicht,
was den Betroffenen nicht länger zumutbar sei, so Strache. Er fordert
Schmied auf, rechtzeitig wieder von ihrem selbst losgeschickten Zug
des bildungspolitischen Rückschritts abzuspringen, und sich auf
wesentliche notwendige Verbesserungen im bestehenden Bildungswesen zu
konzentrieren.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub

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