- 20.06.2007, 09:21:53
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Milchpreis: Wlodkowski sieht positive Signale vom Lebensmittelhandel
Preiserhöhung muss Bauern in hohem Ausmaß zugutekommen
Wien (AIZ) - "Nach unserem Appell an den Lebensmittelhandel und an
die Molkereien, den Milchpreis der internationalen
Aufwärtsentwicklung anzupassen, gibt es erste positive Signale aus
dem Handel. Wir gehen davon aus, dass es in den anberaumten
Gesprächen zwischen den Molkereien und dem Lebensmittelhandel rasch
zu Ergebnissen kommt. Für die bäuerliche Interessenvertretung
jedenfalls ist eine substanzielle Erhöhung der Erzeugerpreise bei
Milch unabdinglich. Wir appellieren darüber hinaus an die
Verhandlungspartner Handel und Milchverarbeiter, die nun kommende
Preiserhöhung in einem hohen Ausmaß den Bauern zugutekommen zu
lassen", dies erklärte heute Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK
Österreich, nach Gesprächen mit Vertretern des Handels und der
Molkereien.
"Eine spürbare Preiserhöhung beim Bauernmilchpreis ist
allerhöchste Zeit, denn in den vergangenen Jahren stagnierten die
Einkommen der Milchbauern. Diese Entwicklung machte es ihnen immer
schwerer, die zahlreichen Funktionen im Sinne der Gesellschaft
aufrechtzuerhalten und weiterhin Milchproduktion auch in den
benachteiligten Gebieten und in den Bergregionen zu betreiben. Aber
nur wenn das geschieht, kann die Grundlage für die
Tourismuswirtschaft und einen lebendigen ländlichen Raum gelegt
werden", gab Wlodkowski zu bedenken.
(Schluss)
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