• 19.06.2007, 11:31:58
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Lichtenecker verwundert über Pessimismus des Energie-AG Generaldirektors Windtner

Ausstieg aus Öl, Gas, Kohle und Atomstrom in der Energieerzeugung ist bis 2020 möglich

Wien (OTS) - Verwundert zeigt sich Ruperta Lichtenecker,
Umweltsprecherin der Grünen, über den Pessimismus von
Generaldirektor Windtner (Energie AG-OÖ), der behauptete, ein
Ausstieg aus fossilen Energieträgern in der Stromerzeugung bis zum
Jahr 2020 sei nicht möglich. "Gerade
die Energie AG, der zentrale Versorger in Oberösterreich, zeigt, dass
Energieeffizienz möglich ist. Die EAG hat ja ein Paket gestaltet, um
mit Anreizen und Beratungsleistungen den Stromverbrauch bei den
Haushalten zu senken. Und die EAG baut ihre neue Energiezentrale, die
europaweit ein Vorzeigeprojekt für effiziente Energienutzung werden
wird. Hier ist ein wichtiger Stromversorger am richtigen Weg - hier
gilt es noch mutiger voranzugehen", so Lichtenecker. Hier ist
natürlich die Innovationskraft der Stromerzeuger und -versorger ist
gefragt. Moderne Energiepolitik bedeutet , dass die Stromversorger
Partner im Klimaschutz und der Energieversorgungssicherheit zeigt.

Die Stromversorgung bis 2020 auf Erneuerbare Energieträger
umzustellen - also die Energiewende zu erreichen - ist eine
Herausforderung für Österreich und für die Stromerzeuger. Doch
ExpertInnen sind überzeugt, dass dies mit einem engagierten
Energieeffizienzmaßnahmenpaket, Stromsparmaßnahmen und dem Ausbau der
erneuerbaren Energien gelingen kann. Steigende Preise am Gas-, Kohle-
und Öl-Markt werden in den nächsten Jahren auch die Strompreise in
die Höhe treiben. Nur mit Effizienzsteigerung und Erneuerbaren
Energien kann der erwartete enorme Preisanstieg im Grenzen gehalten
werden - zu Gunsten der KonsumentInnen und der Wirtschaft. "Dieser
wesentliche Beitrag zum Klimaschutz wird Österreich zudem Milliarden
an Strafzahlungen und Folgekosten ersparen. Genau diese Summe gilt es
in die Energiewende zu investieren ", so Lichtenecker.

. Politik ist gefordert die richtigen Rahmenbedingungen auch für die
Stromversorger zu gestalten, dass der Umstieg der Stromversorgung auf
erneuerbare Energieträger bis 2020 tatsächlich gelingt. "Der Beginn
muss die Totalreform des Ökostromgesetzes sein und die Umsetzung
Energieeffizienzpaktes sowie eine Forschungsoffensive", so
Lichtenecker.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel +43-1-40110-6707, [email protected]

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