• 19.06.2007, 11:14:05
  • /
  • OTS0117 OTW0117

Nikolaus Prinz: Saufen bis zum Umfallen ist uncool!

ÖVP-Abg. appelliert an Vorbildwirkung und Verantwortung der Eltern

Wien (ÖVP-PK) - "Wenn immer mehr Jugendliche und vor allem immer
jüngere zum Alkohol greifen, dann ist auch die Verantwortung der
Eltern einzumahnen", fordert ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz konsequente
Aufklärung darüber, dass die Eltern als Vorbild und
Hauptverantwortliche für die Entwicklung ihrer Kinder mehr in die
Pflicht zu nehmen sind. "Natürlich ist auch die Politik gefordert,
dieses gesellschaftliche Problem ernst zu nehmen und darauf zu
reagieren", begrüßt Prinz jene Maßnahmen, die heute, Dienstag, in
einem Entschließungsantrag im Familienausschuss diskutiert werden.
Neben Aufklärung der Jugendlichen und verantwortungsvollem Handeln
der Wirtschaft müssen aber die Eltern verstärkt in die Problematik
einbezogen werden. ****

"Alkohol ist bei Missbrauch eine gefährliche Droge", verweist Prinz
auf die massiven Folgen für die Gesundheit und die soziale
Entwicklung der Jugendlichen. Eltern, die regelmäßig vor ihren
Kindern zu viel Alkohol konsumieren, verharmlosen in den Augen der
Kinder die Gefährlichkeit dieser Droge. "Wir müssen unseren Kindern
von Anfang klar machen, dass es falsch ist, zur Flasche (mit
Hochprozentigem) zu greifen. Sie müssen wissen: Saufen bis zum
Umfallen ist uncool", fordert Prinz von den Eltern, sich viel
intensiver mit dieser Problematik zu beschäftigen.

Natürlich muss auch die Verantwortung von Handel und Gastronomie
stärker eingemahnt werden. "Flatrate-Partys", die Jugendliche
geradezu animieren, uneingeschränkt Alkohol zu trinken, sollten
verboten werden. "Als Bürgermeister werde ich auf jeden Fall dafür
sorgen, dass in meiner Gemeinde Veranstalter, die junge Menschen zum
Alkoholkonsum animieren, in Zukunft keine Genehmigung erhalten", so
Prinz. Aber es werden die stärksten Auflagen und Kontrollen nichts
nützen, wenn es Eltern gibt, denen es einfach egal ist, wo, wie viel
und was ihre Kinder trinken. Offenbar ist es notwendig, diese Eltern
auch verstärkt über strafrechtliche Konsequenzen zu informieren.
Bund, Land und Gemeinden bieten bereits jetzt unterschiedliche
Unterstützungsmöglichkeiten an. "Aber niemand kann und will die
Eltern aus ihrer Verantwortung entlassen", schloss Prinz.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel