- 14.06.2007, 12:47:03
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Steibl: Novelle zum Kinderbetreuungsgesetz ist „familienpolitischer Meilenstein“
Familienministerin Andrea Kdolsky sorgt dafür, dass Österreich noch kinder- und familienfreundlicher wird
Wien, 14. Juni 2007 (ÖVP-PK) „Die heute von Familienministerin
Andrea Kdolsky in Begutachtung geschickte Novelle zum
Kinderbetreuungsgesetz ist ein familienpolitischer Meilenstein“,
betont ÖVP-Familiensprecherin Ridi Steibl. Damit wird das
„Erfolgsmodell Kinderbetreuungsgeld“ noch einmal wesentlich
verbessert. Die geplanten Änderungen sind gerade auch für
Alleinerziehende ein wesentlicher Schritt zur besseren
Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Österreich liegt mit seinen
Familienleistungen bereits schon jetzt im europäischen Spitzenfeld!
Die geplanten und auch im gemeinsamen Regierungsprogramm
verankerten Maßnahmen sorgen dafür, dass Österreich in Zukunft noch
kinder- und familienfreundlicher wird“, so Steibl. ****
Mit den geplanten Änderungen haben Eltern mehr Wahlfreiheit bei
der Flexibilisierung der Bezugsdauer und Höhe des
Kinderbetreuungsgeldes, so die ÖVP-Familiensprecherin weiter.
Familien haben die Wahl zwischen dem bisherigen Modell (insgesamt
36 Monate, davon sechs Monate der andere Partner) mit einem Bezug
von 436 Euro monatlich oder einem Bezug von insgesamt 18 Monaten
(davon drei Monate der andere Partner) in der Höhe von 800 Euro
monatlich. „Die zweite Variante schafft mehr Wahlfreiheit, die vor
allem jenen zugute kommt, die früher wieder in den Job einsteigen
wollen bzw. müssen", so Steibl.
Durch die Anhebung der Zuverdienstgrenze von derzeit 14.600
Euro pro Jahr auf 16.200 Euro pro Jahr wird außerdem dem Wunsch der
Eltern nach mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf Rechnung
getragen, so Steibl. Darüber hinaus gilt für den Zuschuss zum
Kinderbetreuungsgeld künftig auch die Zuverdienstgrenze von 16.200
Euro. „Das ist eine Verdreifachung gegenüber der alten Regelung,
die bisher bei 5.200 Euro lag“, so die ÖVP-Familiensprecherin.
Diese erhöhte Zuverdienstgrenze beim Zuschuss zum
Kinderbetreuungsgeld ist vor allem auch eine Verbesserung für
Alleinerzieher/innen.
Durch die geplanten Änderungen werden außerdem kinderreiche
Familien verstärkt unterstützt, betont Steibl. So wird der Zuschlag
für das dritte Kind auf 35 Euro monatlich, für das vierte und jedes
weitere Kind auf 50 Euro monatlich angehoben. Darüber hinaus wird
auch die Einkommensgrenze für den Mehrkindzuschlag von 45.000 Euro
auf 55.000 Euro angehoben. „Summa summarum werden insgesamt 36
Millionen Euro mehr für kinderreiche Familien zur Verfügung stehen,
was ein großer Erfolg von Familienministerin Kdolsky ist“, so
Steibl abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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