• 14.06.2007, 10:24:08
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Strache: Regierung verhöhnt pflegebedürftige Menschen, deren Angehörige und Pflegepersonal

FPÖ fordert Anhebung des Pflegegelds um 18 Prozent

Wien (OTS) - Als "nächsten Akt im absurden rot-schwarzen
Theaterstück" bezeichnete FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die so
genannte "Pflegelösung". Man müsse sich allmählich fragen, in welch
abgehobenen Sphären die Regierung eigentlich verweile. "Manchmal hat
man wirklich das Gefühl, dass diese Leute von einem Ufo in Österreich
abgesetzt worden sind."

Was hier geschehe, sei eine Verhöhnung der pflegebedürftigen
Menschen, ihrer Angehörigen und auch des Pflegepersonals, erklärte
Strache. Die Bundesregierung wolle offenbar gar keine echte Lösung,
sondern gefalle sich im verantwortungslosen Dahindilettieren.
Mittlerweile wäre mehr als genug Zeit gewesen, ein tragfähiges Modell
zu erarbeiten, aber Rot und Schwarz würden lieber in der
Öffentlichkeit Schaukämpfe veranstalten. SPÖ und ÖVP sollten sich
schämen.

In den letzten zehn Jahren sei das Pflegegeld nur ein einziges Mal
erhöht worden, erinnerte der freiheitliche Bundesparteiobmann. Und
nicht einmal 2005 habe die Erhöhung ausgereicht, um die Inflation des
laufenden Jahres abzugleichen. Strache forderte daher die Anhebung
des Pflegegeldes um 18 Prozent, damit es zumindest wieder dem Wert
bei seiner Einführung im Jahr 1993 entspreche. Außerdem solle künftig
eine jährliche Valorisierung erfolgen, damit das Pflegegeld nicht
wieder Jahr für Jahr an Wert verliere.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-44 01 629, mailto:[email protected]

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