Rosenkranz: Zuwanderung nicht geeignet, den Sozialstaat zu stützen

Logischer Zusammenhang zwischen Kindern und Alterssicherung

Wien (OTS) - Nach den Vorstellungen der Regierung dürften nur mehr Zuwanderer nach Österreich kommen, welche älter als 18 und bestens ausgebildet sein müssten, so die freiheitliche Familiensprecherin, NAbg. Barbara Rosenkranz. Sie bezeichnete dies als "demographischen Kolonialismus", welcher eine absurde Vorstellung sei, denn diese Arbeitskräfte würden schließlich in ihren Heimatländern fehlen.

Tatsache sei aber, so Rosenkranz, dass die Zuwanderer nach Österreich ganz andere wären. Die Realität würde dies beweisen. "Ohne Kinder kein sicheres Altern", betonte die freiheitliche Abgeordnete und bezog sich darauf, dass der traditionelle Familienverband über Jahrtausende funktioniert hätte. "Kinder und Alterssicherung hat einen logischen Zusammenhang, der nicht aufzulösen ist", bemerkte sie weiter, und um diesen Zusammenhang wiederherzustellen und zu sichern, müssten alle Maßnahmen eingeleitet werden, die Familien zu stärken.

Rosenkranz erneuerte schließlich die Forderungen der FPÖ nach einer Steuergerechtigkeit für Familien - das freiheitliche Modell ist das Familiensplitting, nämlich eine Berücksichtigung der Kinderanzahl bei der Steuer, weiters das Erziehungsgeld und die Anrechnung der Kindererziehungszeiten bei den Pensionen. Fest stehe jedenfalls, dass Zuwanderung nicht geeignet sei, den Sozialstaat zu stützen.

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