• 05.06.2007, 10:03:12
  • /
  • OTS0071 OTW0071

Rosenkranz: Zuwanderung nicht geeignet, den Sozialstaat zu stützen

Logischer Zusammenhang zwischen Kindern und Alterssicherung

Wien (OTS) - Nach den Vorstellungen der Regierung dürften nur mehr
Zuwanderer nach Österreich kommen, welche älter als 18 und bestens
ausgebildet sein müssten, so die freiheitliche Familiensprecherin,
NAbg. Barbara Rosenkranz. Sie bezeichnete dies als "demographischen
Kolonialismus", welcher eine absurde Vorstellung sei, denn diese
Arbeitskräfte würden schließlich in ihren Heimatländern fehlen.

Tatsache sei aber, so Rosenkranz, dass die Zuwanderer nach Österreich
ganz andere wären. Die Realität würde dies beweisen. "Ohne Kinder
kein sicheres Altern", betonte die freiheitliche Abgeordnete und
bezog sich darauf, dass der traditionelle Familienverband über
Jahrtausende funktioniert hätte. "Kinder und Alterssicherung hat
einen logischen Zusammenhang, der nicht aufzulösen ist", bemerkte sie
weiter, und um diesen Zusammenhang wiederherzustellen und zu sichern,
müssten alle Maßnahmen eingeleitet werden, die Familien zu stärken.

Rosenkranz erneuerte schließlich die Forderungen der FPÖ nach einer
Steuergerechtigkeit für Familien - das freiheitliche Modell ist das
Familiensplitting, nämlich eine Berücksichtigung der Kinderanzahl bei
der Steuer, weiters das Erziehungsgeld und die Anrechnung der
Kindererziehungszeiten bei den Pensionen. Fest stehe jedenfalls, dass
Zuwanderung nicht geeignet sei, den Sozialstaat zu stützen.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel