• 24.05.2007, 13:37:07
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Trunk lobt bei Klimaschutz-Enquete neuen Stil und Verantwortungsbewusstsein der Regierung Gusenbauer

Wien (SK) - "Die Konsequenz dieser Enquete muss eine politische
Umsetzungsstrategie sein mit Maßnahmen und Inhalten, die von der
notwendigen Änderung von Förderstrukturen und Richtlinien bis hin zu
klaren Prioritäten in Fragen der Infrastruktur reicht und letztlich
in einem zukunftsorientierten, verantwortungsvollen Masterplan für
die österreichische Tourismuswirtschaft mündet", unterstrich
Donnerstag SPÖ-Tourismusprecherin Melitta Trunk in ihrem Statement
bei der aufgrund einer SPÖ-Initiative abgehaltene parlamentarischen
Enquete zum Thema: "Klimawandel - Chancen und Herausforderungen für
den österreichischen Tourismus". ****

Lobend hob Trunk den neuen Stil und das Verantwortungsbewusstsein
der neuen Bundesregierung hervor, da bereits im Jahr 2004 von Seiten
der SPÖ ein Antrag zur Abhaltung einer derartigen Enquete von der
damaligen Regierung "nicht einmal ignoriert wurde". Im Gegensatz dazu
seien in den gut vier Monaten, seit Bestehen der Bundesregierung mit
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, bereits erste konkrete
Lösungsansätze in der Frage des Klimawandels, des Klimaschutzes und
der Erarbeitung von Rahmenbedingungen in Angriff genommen worden.

"Es ist uns nun gelungen, gemeinsam erste Maßnahmen und Schritte
im Plenum des Nationalrates zu beschließen. Ein zweiter Schritt war
der Klimagipfel, zu dem Bundeskanzler Alfred Gusenbauer eingeladen
hat, der im übrigen keine Einmaligkeit darstellt, sondern
verbindlich jährlich stattfinden wird. Der dritte Schritt war der
Beschluss der Bundesregierung, zwei Klimabeauftragte zu
installieren", betonte die SPÖ-Tourismussprecherin.

Für SPÖ-Abgeordnete Rosemarie Schönpass aus Oberösterreich stellt
sich vor allem die Frage, wie sehr sich die "Österreich Werbung" auf
den Klimawandel einstellen wird. Die Fördervergabe ist aus ihrer
Sicht neu zu strukturieren. Hubert Kuzdas, SPÖ-Abgeordneter aus
Niederösterreich betonte: "Der Klimawandel wird das Reiseverhalten
nachhaltig verändern und erfordert eine Evaluierung bestehender
Tourismuskonzepte. Das bringt neue Chancen auch für das Weinviertel.

Die steirische SPÖ-Abgeordnete Anita Fleckl stellt wiederum die
Frage, welche Maßnahmen geplant sind, um dem Trend der schmelzenden
Gletscher in den kommenden 50 Jahren - sie sprach speziell den
Dachstein Gletscher an - effektiv entgegenzuwirken. Die
niederösterreichische SPÖ-Abgeordnete Beate Schassing betonte bei der
Enquete, dass gerade die Tourismuswirtschaft von der Vielfalt der
Sportmöglichkeiten in Österreich profitiert. Sie sieht daher auch die
EURO 2008 in erster Linie für Österreich als eine
Tourismusveranstaltung und nicht als Sportveranstaltung. (Schluss)
ps/mm

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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