- 24.05.2007, 11:18:59
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Bundeskanzler und Sportminister Gusenbauer zu IOC Urteil
Wien (OTS) - In einer ersten Reaktion auf das vom IOC verkündete
Urteil gegen das ÖOC sieht es Bundeskanzler und zuständiger
Sportminister Alfred Gusenbauer als oberste Priorität, das Ansehen
der nationalen Athleten und des gesamten österreichischen Sportes
wieder herzustellen. Durch die diplomatischen Aktivitäten vom ÖOC und
der österreichischen Bundesregierung ist es gelungen, den größten
Schaden, nämlich das im Raum gestandene Startverbot für
österreichische Athletinnen und Athleten zu verhindern.
"Die Olympia Bewerbung Salzburgs habe nach wie vor Chancen"
bekräftigt der Kanzler. "Diese gilt es mit klaren Maßnahmen und
Umsetzungen weiter voranzutreiben". Aufgabe der Politik sei es, klare
Rahmenbedingungen für den Kampf gegen Doping und unsauberen Sport zu
schaffen.
Die neue österreichische Bundesregierung hat diesem Anliegen stets
höchste Priorität eingeordnet. Durch die gestrige einstimme
Beschlussfassung der UNESCO- Anti-Doping-Konvention und durch das
neue Anti-Doping-Gesetz wurden eindeutige Signale von Seiten der
Regierung gesetzt. Weiters wird heute Nachmittag die Neuorganisation
der österreichischen Anti-Doping-Behörde auf Schiene gebracht.
Der Bundeskanzler zeigt sich optimistisch, dass auch diese Maßnahme
zügig umgesetzt werden wird. Er rechnet mit einer entsprechenden
Beschlussfassung im Juni.
Das Urteil selbst ist als schwerwiegend zu bezeichnen, da es eine
deutliche finanzielle Schwächung des ÖOC und damit der gesamten
österreichischen olympischen Bewegung bedeutet. Der Bundeskanzler
stellt sich voll hinter die von Präsident Leo Wallner vorgeschlagenen
Maßnahmen und erwartet vom autonomen Sport diese raschest, auch im
Sinne der Olympia-Bewerbung Salzburgs und des internationalen
Ansehens des österreichischen Sports, umzusetzen.
Rückfragehinweis:
Bundeskanzleramt/Bundespressedienst
Tel. (01) 531 15 / 2241
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