• 23.05.2007, 11:30:44
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ÖBB: Bahnhöfe als Impulsgeber für Stadtteilentwicklung

Flächenreserven in innerstädtischer Lage machen ÖBB zu wichtigem Partner für Städte und Kommunen - Bahnhofsoffensive als Chance für Umsetzung städtebaulicher Visionen Wien (OTS) - 23. Mai 2007 "Die Bahnhofsoffensive etabliert sich zunehmend zum Impulsgeber städtebaulicher Weiterentwicklung", so Michaela Steinacker, Geschäftsführerin der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH anlässlich der Real Vienna. "Längst haben Städte und Kommunen unser Potenzial erkannt und setzen in punkto Stadtentwicklung auf uns". Mit den neuen Bahnhöfen in Linz, Graz und Innsbruck haben die ÖBB bewiesen, wie die nachhaltige Aufwertung von Stadtteilen eingeleitet werden kann. "Nun lassen wir innerhalb der nächsten Jahre in Wien städtebauliche Visionen in zentralster Lage Realität werden", so Steinacker. *** Wien: Flächenreserven von 195 Hektar oder 400 Fußballfeldern Die ÖBB forcieren derzeit die Areale rund um den neuen Hauptbahnhof Wien, den Wiener Westbahnhof, den Bahnhof Wien Praterstern bzw. das Gelände des ehemaligen Frachtenbahnhofs Wien Nord sowie den Frachtenbahnhof Nordwestbahnhof. Dadurch werden alleine in der Bundeshauptstadt in den nächsten Jahrzehnten auf insgesamt 195 Hektar neue Stadtteile entstehen: "Dies entspricht in etwa einer Fläche von rund 400 Fußballfeldern. Das sind innerstädtische Flächenressourcen um die uns andere Weltstädte beneiden - immerhin stehen durchgehende freie Flächen für Neuansiedlungen, Büroflächen und klassischen Wohnbau oft nur in Außenbezirken zur Verfügung", so Steinacker. Bahnhofsoffensive: Vom Betriebsbahnhof zum Kundenbahnhof Im Zuge der Bahnhofsum- und -neubauten nutzen die ÖBB die Jahrhundertchance, historisch gewachsene Betriebsflächen dem zukünftig erforderlichen Maß anzupassen. Dementsprechend wird die Anordnung betrieblicher Einrichtungen optimiert bzw. ehemals typische Bahnhofseinrichtungen - wie z.B. Frachtenbahnhöfe oder Produktionsstätten - aufgelassen und an geeigneten Standorten zusammengefasst. Verschlankungen des Gleiskörpers tragen ebenso zur Gewinnung innerstädtischer Flächenressourcen bei wie optimierte Anbindungen an städtische Verkehrsnetze. Eine höhere Effizienz durch die fortschreitende Technologisierung des Eisenbahnbetriebs sowie ein ausgeklügeltes Schienenverkehrskonzept, das vorsieht, mittel- bis langfristig den Güterumschlag vor die Tore der Stadt zu verlegen, verstärken den Trend zusätzlich. Vorteil: Bahnhof als Hochfrequenz-Immobilie Bahnhöfe binden Stadtteile an heimische Hauptverkehrsadern an, als Verkehrsknotenpunkt verbinden sie Bahn, S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Busse und Auto miteinander. Diese Verknüpfungsfunktion wertet Standorte auf und schafft Frequenz. Ergänzt man die Funktion der reinen Verkehrsstation um die Aspekte Shoppen, Arbeiten und Wohnen, schafft man für den gesamten Bahnhofsumkreis zusätzliche Impulse. "Wir setzen derzeit ein solches Konzept mit den BahnhofCities beim Wiener Westbahnhof und beim Hauptbahnhof Wien um. Unmittelbar neben der Hochfrequenz-Immobilie Bahnhof entsteht dort eine Business-City mit Handel, Dienstleistung, Gastronomie, Hotel und Büros", so Steinacker. Auch das Thema Gesundheit und Vorsorge wird zunehmend wichtiger. "In Zukunft kann man auf seinem täglichen Weg zur Arbeit neben dem Lebensmitteleinkauf beispielsweise auch den Zahnarzttermin am Bahnhof erledigen". Damit bieten die ÖBB weit mehr als ein reines Service für Bahnfahrer und orientieren sich an den Bedürfnissen der Kunden: Aus der ursprünglichen Verkehrsstation entsteht ein multifunktionales Leistungszentrum für Reisende, Bewohner und Bürobetrieb und macht den Bahnhof langfristig zu einem Ort der Begegnung. "Bahnhofcities halten somit Frequenz und Kaufkraft in der Stadt und bilden in Zeiten des Klimawandels eine umweltfreundliche Alternative zu Shopping-Centern auf der grünen Wiese", weist Steinacker auf den wesentlichen Beitrag des Unternehmens in punkto Klimaschutz hin. Rückfragehinweis: ~ ÖBB-Holding AG Konzernkommunikation Mag. Sandra Doblmayr Pressesprecherin Tel.: +43 1 93000 44276 e-mail: [email protected] ~ *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0140 2007-05-23/11:30 231130 Mai 07

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