Kickl: Migration - Buchinger verweigert Kostenwahrheit

Studie bestätigt Position der FPÖ

Wien (OTS) - Die jüngste Veröffentlichung von Studienergebnissen bestätige die wesentlichen Forderungen der FPÖ, wonach die Zuwanderungs- und Integrationspolitik in Österreich grundlegend geändert werden müsse, stellt FPÖ-Sozialsprecher, NAbg. Herbert Kickl fest. Die FPÖ sei die einzige Partei, die diesem Thema immer schon den angemessenen Stellenwert zukommen hat lassen. Den Regierungsparteien - und vor allem Sozialminister Buchinger - sei in puncto Einwanderungspolitik der Vorwurf des Verharrens in alt angestammter rot-schwarz-oranger Lethargie zu machen.

Kickl bezieht sich auf aktuelle Berichte, welche die nicht zielorientierte Einwanderungspolitik Österreichs kritisieren. Laut einer Studie würde das österreichische Sozialsystem frühestens nach 25 Jahren von Migranten profitieren. Bis dahin fallen sie den österreichischen Steuerzahlern zur Last und vor allem die österreichische Unterschicht wäre Träger der Hauptlast der Integration.
Weiters wurde erstmals auch erhoben, dass der starke Familienzuzug und die mangelnde soziale Mobilität unter türkischen Zuwanderern für Österreich als volkswirtschaftliche Herausforderung gesehen werden müssten.

Ein großer Vorwurf sei in diesem Zusammenhang dem Sozialminister Buchinger zu machen, so Kickl, welcher einen, von der FPÖ eingebrachten Antrag über die Kostenwahrheit der Migration seinerzeit abgelehnt hätte. Die FPÖ beantragte darin die Erstellung einer Studie, um die tatsächlichen Auswirkungen der Zuwanderung auf das österreichische Sozialsystem zu untersuchen. Buchinger verweigere nach wie vor, der Wirklichkeit ins Auge zu sehen.

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