- 10.05.2007, 14:17:30
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Neue Töne an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
LH Haider bei Inaugurationsfeier des universitären Studienganges "Angewandte Musikwissenschaften" - Kooperation Universität und Konservatorium ist Meilenstein
Klagenfurt (LPD) - Im Rahmen eines Kooperations- und
Informationstages fand heute, Donnerstag, in der
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt die Inaugurationsfeier des
Studienganges "Angewandte Musikwissenschaften" statt. Zu ihr konnte
Rektor Univ. Prof. Heinrich C. Mayr Kulturreferent LH Jörg Haider,
Konservatoriumsdirektor Roland Streiner und die Studiengangsleiterin
Univ. Prof. Simone Heilgendorff begrüßen.
"Die Kooperation zwischen der heimischen Alma Mater und dem
Kärntner Landeskonservatorium ist ein wichtiger Schritt für beide
Bildungsinstitutionen", hob Haider hervor. Die Idee wurde im Jahr
2001 von Streiner geboren und die Brücken zur Universität von ihm
gebaut, dankte er dem Konse-Direktor für seine Beharrlichkeit. Mit
dem neuen Studium und der Kooperation komme es auch zu einer
Aufwertung der Musikerziehung in Kärnten.
Der Kulturreferent verwies auch auf die steigenden
Musikschülerzahlen in Kärnten seit 1999. "Sie sind von 6.000 auf
15.000 angewachsen." Die Bündelung der Aktivitäten sei nicht nur
wichtig, sondern mache das Profil der Klagenfurter Universität noch
interessanter, betonte der Landeshauptmann. Das Studium und die
Zusammenarbeit seien ein Unikat in Österreich, von dem letztendlich
die Studenten und Konservatoriumsabsolventen profitieren werden.
"Wir haben unserem Wollen Nachdruck verliehen, ein Meilenstein für
die musikalische Jugend und die Studenten wurde geschaffen ", freute
sich auch Streiner über die nunmehrige Zusammenarbeit. Als
Konservatoriumsleiter sei er stolz, dass man nun den Kärntner
Studenten das Studium als Zusatzqualifikation anbieten könne. "Damit
binden wir unsere Studenten zwei bis drei Jahre länger an Kärnten
und an beide Bildungseinrichtungen", sage er.
Streiner bedanke sich bei Mayr und Studienrektorin Univ. Prof.
Petra Hesse für den guten Geist der Kooperation in der nicht immer
leichten Vorbereitungsphase. "Vom neuen Studium werden die
Universität, und der Kulturstandort Kärnten profitieren", sagte er.
Dank gab es von ihm auch für Landesamtsdirektor Reinhard Sladko,
Gernot Mikula von der Landesamtsdirektion, Kulturamtsleiterin Erika
Napetschnig, für seine Landeskonservatoriumskollegen Johannes Brummer
und Helfried Fister und Doris Hattenberger für die Unterstützung bei
den Verhandlungen.
Für Brummer wurde mit "Vorsicht, Umsicht und Weitsicht" und mit
viel "Visionen" ein neuer Studiengang ins Leben gerufen. Mit ihm sei
der musikalische Ausbildungsstandard der Konservatoriums-Studenten
weiter garantiert.
Zufrieden zeigten sich auch die drei Uni-Vertreter. Mayr hob das
vielfältige Studienangebot der heimischen Alma Mater hervor. "Die
Kulturwissenschaften werden in Klagenfurt nicht ausgehungert, sondern
vielmehr durch die Musikwissenschaften weiter aufwertet", sagte er.
Ziel der Universität sei es, im Bildungs- und Forschungsbereich in
den nächsten Jahren weiter zuzulegen.
Für Hesse soll das neue Studium die künstlerische und
gesellschaftliche Vielfalt der Alpen-Adria Region reflektieren. Ziel
des Studiums müsse es sein, die Absolventen hochwertig auszubilden
und sie auf komplexe Berufsbilder vorzubereiten. Hesse erwähnte auch
den verstorbenen Rektor Günther Hödl. Durch seinen Weitblick sei der
neue Studiengang möglich geworden. Das neue Studium sei ein
"Wunschkind" der Uni, mit dem neue Töne nun einziehen werden.
Für Heilgendorff geht mit dem Studiengang der "Angewandten
Musikwissenschaften" ein Traum in Erfüllung. "Die Etablierung ist ein
wichtiger Impuls für eine zukunftsorientierte, umfassende und
gleichermaßen praxisorientierte wie musikwissenschaftliche
Berufsvorbereitung", zitierte sie Univ. Prof. Peter Revers, den
Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für
Musikwissenschaften. In der neuen Heimstätte des Institutes, in der
alten Kraftkammer des Studentendorfes, werde es ab dem Wintersemester
07/08 eine breite Angebotspalette geben, gab sie bekannt.
Das hohe musikalische Ausbildungsniveau der
Konservatoriums-Studenten demonstrierten vor, während und nach dem
Festakt ein Barocktrompeten-Ensemble (Leitung: Gottfried Isopp), die
Schottischen Dudelsackbläser (Leitung: Romana Brunner), das
Posaunenquartett (Leitung: Gerald Pöttinger), ein
Schlagwerk-Ensembles (Koordination: Clemens Hofbauer), das
Jazz-Ensemble (Leitung: Rob Bargad, Caroline Rooij) und die
Carinthian Pipes and Drums.
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(Schluss)
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