Neue Töne an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

LH Haider bei Inaugurationsfeier des universitären Studienganges "Angewandte Musikwissenschaften" - Kooperation Universität und Konservatorium ist Meilenstein

Klagenfurt (LPD) - Im Rahmen eines Kooperations- und Informationstages fand heute, Donnerstag, in der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt die Inaugurationsfeier des Studienganges "Angewandte Musikwissenschaften" statt. Zu ihr konnte Rektor Univ. Prof. Heinrich C. Mayr Kulturreferent LH Jörg Haider, Konservatoriumsdirektor Roland Streiner und die Studiengangsleiterin Univ. Prof. Simone Heilgendorff begrüßen.

"Die Kooperation zwischen der heimischen Alma Mater und dem Kärntner Landeskonservatorium ist ein wichtiger Schritt für beide Bildungsinstitutionen", hob Haider hervor. Die Idee wurde im Jahr 2001 von Streiner geboren und die Brücken zur Universität von ihm gebaut, dankte er dem Konse-Direktor für seine Beharrlichkeit. Mit dem neuen Studium und der Kooperation komme es auch zu einer Aufwertung der Musikerziehung in Kärnten.

Der Kulturreferent verwies auch auf die steigenden Musikschülerzahlen in Kärnten seit 1999. "Sie sind von 6.000 auf 15.000 angewachsen." Die Bündelung der Aktivitäten sei nicht nur wichtig, sondern mache das Profil der Klagenfurter Universität noch interessanter, betonte der Landeshauptmann. Das Studium und die Zusammenarbeit seien ein Unikat in Österreich, von dem letztendlich die Studenten und Konservatoriumsabsolventen profitieren werden.

"Wir haben unserem Wollen Nachdruck verliehen, ein Meilenstein für die musikalische Jugend und die Studenten wurde geschaffen ", freute sich auch Streiner über die nunmehrige Zusammenarbeit. Als Konservatoriumsleiter sei er stolz, dass man nun den Kärntner Studenten das Studium als Zusatzqualifikation anbieten könne. "Damit binden wir unsere Studenten zwei bis drei Jahre länger an Kärnten und an beide Bildungseinrichtungen", sage er.

Streiner bedanke sich bei Mayr und Studienrektorin Univ. Prof. Petra Hesse für den guten Geist der Kooperation in der nicht immer leichten Vorbereitungsphase. "Vom neuen Studium werden die Universität, und der Kulturstandort Kärnten profitieren", sagte er. Dank gab es von ihm auch für Landesamtsdirektor Reinhard Sladko, Gernot Mikula von der Landesamtsdirektion, Kulturamtsleiterin Erika Napetschnig, für seine Landeskonservatoriumskollegen Johannes Brummer und Helfried Fister und Doris Hattenberger für die Unterstützung bei den Verhandlungen.

Für Brummer wurde mit "Vorsicht, Umsicht und Weitsicht" und mit viel "Visionen" ein neuer Studiengang ins Leben gerufen. Mit ihm sei der musikalische Ausbildungsstandard der Konservatoriums-Studenten weiter garantiert.

Zufrieden zeigten sich auch die drei Uni-Vertreter. Mayr hob das vielfältige Studienangebot der heimischen Alma Mater hervor. "Die Kulturwissenschaften werden in Klagenfurt nicht ausgehungert, sondern vielmehr durch die Musikwissenschaften weiter aufwertet", sagte er. Ziel der Universität sei es, im Bildungs- und Forschungsbereich in den nächsten Jahren weiter zuzulegen.

Für Hesse soll das neue Studium die künstlerische und gesellschaftliche Vielfalt der Alpen-Adria Region reflektieren. Ziel des Studiums müsse es sein, die Absolventen hochwertig auszubilden und sie auf komplexe Berufsbilder vorzubereiten. Hesse erwähnte auch den verstorbenen Rektor Günther Hödl. Durch seinen Weitblick sei der neue Studiengang möglich geworden. Das neue Studium sei ein "Wunschkind" der Uni, mit dem neue Töne nun einziehen werden.

Für Heilgendorff geht mit dem Studiengang der "Angewandten Musikwissenschaften" ein Traum in Erfüllung. "Die Etablierung ist ein wichtiger Impuls für eine zukunftsorientierte, umfassende und gleichermaßen praxisorientierte wie musikwissenschaftliche Berufsvorbereitung", zitierte sie Univ. Prof. Peter Revers, den Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaften. In der neuen Heimstätte des Institutes, in der alten Kraftkammer des Studentendorfes, werde es ab dem Wintersemester 07/08 eine breite Angebotspalette geben, gab sie bekannt.

Das hohe musikalische Ausbildungsniveau der Konservatoriums-Studenten demonstrierten vor, während und nach dem Festakt ein Barocktrompeten-Ensemble (Leitung: Gottfried Isopp), die Schottischen Dudelsackbläser (Leitung: Romana Brunner), das Posaunenquartett (Leitung: Gerald Pöttinger), ein Schlagwerk-Ensembles (Koordination: Clemens Hofbauer), das Jazz-Ensemble (Leitung: Rob Bargad, Caroline Rooij) und die Carinthian Pipes and Drums.

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