• 10.05.2007, 11:05:52
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ARBÖ: Im Mai schmecken Mardern die Autokabel am besten

Mit Technik, "Verpiss-dich-Pflanzen" und Sprays gegen die ungeliebten Nager

Wien (OTS) - Marder haben eine Schwäche für Autos, speziell für
Fahrzeugkabel, Gummidichtungen und Schläuche. Besonders jetzt im Mai,
wenn der Marder-Nachwuchs auf erste Entdeckungsreisen geht, suchen
die Tierchen gerne Fahrzeug heim. Die Auswirkungen sind oft
beträchtlich und die ARBÖ-Pannenfahrer werden oft zum Retter in der
Not.

"Die Folgen von Marderbissen werden oft zu spät erkannt.
Zündaussetzer können Katalysatorschäden verursachen. Wasserverlust
nach einen Maderbiss kann in den schlimmsten Fällen sogar zu einem
Motorschaden führen", warnt der technische Schulungsleiter des ARBÖ
Gottfried Moser.

Wenn der Marder zugeschlagen hat: Achten Sie auf die Fehlerlampen
am Armaturenbrett und fahren Sie auf keinen Fall mit Motoraussetzern.
Durch eine Sichtprüfung und Überprüfen des Fehlerspeichers mit
modernsten Fehlerauslesegeräten können die ARBÖ Techniker in den
Prüfzentren die Schäden schnell lokalisieren. Ein sofortiges Beheben
des Schadens kann enorme Kosten sparen.

Hat der Marder einmal zugebissen, sollte unbedingt sofort eine
Motorwäsche durchgeführt werden. Denn sonst werden durch den Geruch
andere Marder-Kollegen angezogen.

Angela Schmalzl vom ARBÖ-Informationsdienst hat Tipps
zusammengestellt, was man tun kann, um den lästigen Nagern die
Beißlust zu nehmen:

* Motorunterseite, Kabel oder Schläuche
abdecken                                                                                                                                                                                             

* Marder-Ultraschall-Sicherung einbauen. Sie sendet hochfrequente
Signale aus, die Tiere nicht mögen. Erhältlich sind die Geräte im
Autozubehörhandel. Angeschlossen werden sie an der Autobatterie und
verbrauchen kaum nennenswerte Energie.
* Elektrischer Schutz nach dem "Weidezaun-Prinzip" einbauen
lassen.                                                                                                                                                                          

* Auto auf feinen Maschendraht
parken.

Schmalzl: " Aber aufgepasst. Die Tiere sind sehr intelligent und
gewöhnen sie sich rasch selbst an das sicherste Abschreckmittel."

Abgesehen von den genannten technischen Tipps gibt es auch noch
einige Hausmittel gegen ungeliebte Nager. Seit einigen Jahren bekannt
ist etwa die "Verpiss-dich-Pflanze", die durch ihren Geruch im
Umkreis von mehreren Metern nicht nur Marder, sondern auch Füchse,
Katzen und Hunde abhält. Es handelt sich dabei um eine Hybride aus
der Gattung der Harfensträucher (Plectranthus caninus), Familie der
Lippenblütler. In Deutschland wird in der Zwischenzeit auch schon für
7,90 Euro ein "Verpiss-dich-Spray" angeboten. Weitere Hausmittel
sind Hunde-Urin, Hunde-, Katzenhaare oder WC-Steine. "Solche
Hausmittel mögen zwar in bestimmten Fällen auf den Marder
abschreckend wirken, eine Erfolgsgarantie kann aber hier nicht
gegeben werden."

Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: (++43-1) 89121-280
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at

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