Fuhrmann zu Kalina: Aufwachen, Herr Kalina – Jugendschutz hat Vorrang

ÖVP hat umfangreiche Maßnahmen gegen „Koma-Trinken“ gesetzt

Wien, 6. Mai 2007 (ÖVP-PK) „Josef Kalina hat in den letzten Tagen offenbar geschlafen“, so JVP-Bundesobfrau Silvia Fuhrmann zu SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalinas Angriffe in Richtung Bundesministerin Kdolsky. „Seine heutigen Aussagen belegen, dass er nicht mitbekommen hat, was in den letzten Tagen innenpolitisch
Thema war. Ansonsten hätte er mitbekommen, dass Familien- und Jugendministerin Kdolsky erst letzte Woche umfangreiche Maßnahem im Kampf gegen das „Koma-Trinken“ gesetzt hat“, betont Fuhrmann weiter. ****

Zum Schutz unserer Jugend hat Andrea Kdolsky zahlreiche Maßnahmen gesetzt. Zum einen versucht die Ministerin eine Harmonisierung des Jugendschutzgesetzt zu erreichen. Dabei geht es darum, welche Getränke Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren kaufen dürfen. Darunter besteht ohnehin Alkoholverbot. Die einheitlichen Regeln sollen ab 2008 gelten. Dabei sollen die Bestimmungen in punkto Alter und Art des Alkohols, der an Jugendliche abgegeben werden darf, angeglichen werden. „Es geht nicht darum Jugendliche zu bestrafen, sondern um den Schutz Minderjähriger und um eine Diskussion darüber wie zu führen, inwiefern Erziehungsberechtigte und Gastronomen ihren Aufsichtspflichten vernachlässigen, zu der sie gesetzlich verpflichtet sind“, so Fuhrmann.

Weitere Aktionen für mehr Sensibilisierung und zum Schutz Jugendlicher vor Rauchen und Alkoholkonsum sind für Sommer geplant. Andrea Kdolsky will für Jugendliche alkohol- und rauchfreie Clubbings veranstalten. Zudem möchte sie eine Art Hotline für betroffene Eltern einrichten. Das Gesundheitsministerium wird auch eine Studie beim österreichischen Institut für Familienforschung in Auftrag geben, damit man erkenne, warum die Jugendlichen bereits in jungen Jahren bis zur Bewusstlosigkeit trinken.

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