- 04.05.2007, 12:00:33
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GPA-DJP Katzian: Weitere Arbeitszeitverkürzung auf KV-Ebene gefordert
Produktivitätsgewinne aus Flexibilisierung nutzen
Wien (GPA-DJP/ÖGB) - "Die Produktivitätsgewinne aus
Flexibilisierungen, die für die Unternehmen aus dem gestern
vereinbarten Arbeitszeitpaket entstehen, müssen nun für eine
generelle Kürzung der Arbeitszeit genutzt werden", forderte der
Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier, Wolfgang Katzian, heute Freitag am Rande des
Bundesvorstandes der GPA-DJP. ++++
Die gestern präsentierte Einigung der Sozialpartner zur
Arbeitszeit stellt einen tragfähigen Kompromiss dar, wobei die
Kollektivverträge das zentrale Instrument zur Regelung der
Arbeitszeit bleiben und im neuen Abkommen sogar eine Aufwertung
erfahren. Auf dieser neuen Basis kann nun auf Branchenebene aufgebaut
werden.
"Die zu erwartenden Produktivitätssteigerungen müssen
Verbesserungen für die ArbeitnehmerInnen bringen. Dort, wo immer noch
40 Stunden gearbeitet wird, z.B. in Kleinbetrieben, kann nun auf
Kollektivvertragsebene eine Verkürzung der Arbeitszeit vereinbart
werden", erklärte Katzian. "Eine Arbeitszeitverkürzung wäre nicht nur
aus arbeitsmarktpolitischen Gründen zu begrüßen, sondern würde auch
den Arbeitszeitwohlstand gerechter verteilen", so Katzian
abschließend.
ÖGB, 4. Mai 2007 Nr. 295
Rückfragehinweis:
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