GPA-DJP Katzian: Weitere Arbeitszeitverkürzung auf KV-Ebene gefordert

Produktivitätsgewinne aus Flexibilisierung nutzen

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - "Die Produktivitätsgewinne aus Flexibilisierungen, die für die Unternehmen aus dem gestern vereinbarten Arbeitszeitpaket entstehen, müssen nun für eine generelle Kürzung der Arbeitszeit genutzt werden", forderte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier, Wolfgang Katzian, heute Freitag am Rande des Bundesvorstandes der GPA-DJP. ++++

Die gestern präsentierte Einigung der Sozialpartner zur Arbeitszeit stellt einen tragfähigen Kompromiss dar, wobei die Kollektivverträge das zentrale Instrument zur Regelung der Arbeitszeit bleiben und im neuen Abkommen sogar eine Aufwertung erfahren. Auf dieser neuen Basis kann nun auf Branchenebene aufgebaut werden.

"Die zu erwartenden Produktivitätssteigerungen müssen Verbesserungen für die ArbeitnehmerInnen bringen. Dort, wo immer noch 40 Stunden gearbeitet wird, z.B. in Kleinbetrieben, kann nun auf Kollektivvertragsebene eine Verkürzung der Arbeitszeit vereinbart werden", erklärte Katzian. "Eine Arbeitszeitverkürzung wäre nicht nur aus arbeitsmarktpolitischen Gründen zu begrüßen, sondern würde auch den Arbeitszeitwohlstand gerechter verteilen", so Katzian abschließend.

ÖGB, 4. Mai 2007 Nr. 295

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