• 04.05.2007, 09:50:07
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20.000 SchülerInnen laufen für ein besseres Leben

Beim österreichweiten "Laufwunder 07" der youngCaritas.at am 11. Mai 2007 ist nicht nur läuferisches sondern vor allem auch soziales Engagement gefragt.

Wien (OTS) - Wenn am 11. Mai 2007 den 99 österreichweiten Schulen
der Startschuss zum "Laufwunder 07" fällt, dann lautet das Motto für
die TeilnehmerInnen nicht "Lauf’ um Dein Leben!", sondern "Lauf’ für
ein besseres Leben". Rund 20.000 Jugendliche verwandeln dann
Österreich in einen Parcours der Menschlichkeit - unterstützt von
LehrerInnen, Eltern und FreundInnen. Gesportelt wird zu Gunsten von
Kindern und Jugendlichen in Not im In- und Ausland.

Organisiert wird der Charitylauf von youngCaritas.at. Die
Jugendplattform der Caritas setzt zahlreiche Aktionen, um junge
Menschen für soziale Themen zu sensibilisieren. Diesmal soll ein
Patenlauf soziales Engagement wecken und dazu einladen, sich für
Menschen in Notsituationen einzusetzen.

Sicherlich werden die LäuferInnen ganz schön ins Schwitzen geraten
- nicht im Run um die Siegermedaille, sondern im Kampf für soziale
Gerechtigkeit. "Der Wettbewerb ist die ideale Möglichkeit, soziales
Engagement mit körperlicher Betätigung zu verbinden", sagt
Caritas-Präsident Franz Küberl, der auch selbst an diesem Tag für den
guten Zweck die Beine in die Hand nimmt.

Und so funktioniert der Patenlauf: SponsorInnen - Firmen wie
Privatpersonen - zahlen als PatInnen für eine/n oder mehrere
LäuferInnen einen frei gewählten Beitrag, beispielsweise einen Euro
pro Kilometer. Je weiter die SportlerInnen laufen, desto mehr Geld
bekommen bedürftige Kinder und Jugendliche. Die SchülerInnen
entscheiden gemeinsam mit ihren Lehrkräften, wem sie "ihre Kilometer"
widmen wollen: etwa Straßenkindern in der Ukraine, Albanien oder auch
im Kongo, Kindern mit Beeinträchtigungen in einer österreichischen
Caritas-Einrichtung, Müttern in Not, Aidswaisenkindern in Afrika
oder auch wohnungslosen Jugendlichen.

Mehr Infos auf: www.youngcaritas.at

Und das passiert konkret:

In Wien drehen im Sportcenter Donaucity rund 300 bis 400
TeilnehmerInnen ihre Runden für den guten Zweck, tatkräftig
unterstützt von Caritas-Direktor Michael Landau und
Caritas-Generalsekretär Stefan Wallner.

Gemeinsam mit der Katholischen Jugend veranstaltet die Diözese St.
Pölten bereits am 5.-6. Mai 2007 einen "Run for help". 300
Jugendliche laufen in 24 Stunden vom Jugendhaus K-Haus in Eggenburg
mit einer Zwischenstation im Jugendhaus Göttweig zum Jugendhaus
Schacherhof in Seitenstetten quer durch die Diözese St. Pölten. 160
Kilometer und 34 Etappen erwarten die TeilnehmerInnen und wollen
zugunsten Straßenkindern in Albanien bewältigt werden.

In Oberösterreich machen 23 Schulen mit ca. 6.500 TeilnehmerInnen
mit. Sie laufen unter anderem für das "Haus für Mutter und Kind" in
Linz. Prominente Unterstützung bekommen die oberösterreichischen
LäuferInnen von Caritas-Direktor Mathias Mühlberger, Marathonläufer
Christian Auer, Karateweltmeisterin Ursula Inzinger,
Olympiateilnehmer Dominik Knoll und Olympiateilnehmer Martin Pröll.
In Salzburg startet um 8.10 Uhr das EB Borromäum in Salzburg in 3
Staffeln, sowie die Volksschule Bruckhäusl. Um 8.45 Uhr läuft das PG
der Herz-Jesu-Missionare in Richtung Saalachspitz.

In Innsbruck laufen ca. 400 SchülerInnen HS Kematen für Kinder im
Kosovo. Sie haben im Dorf eine Runde festgelegt. Die große Schule,
das Reithmanngymnasium, mit ca. 1.200 SchülerInnen wird erst am 28.
Juni laufen.

Insgesamt rund 500 Schülerinnen sind in Vorarlberg mit dabei. Der
Rundkurs geht mitten durch die Altstadt von Feldkirch. Am 11. Mai
laufen in Feldkirch vier Schulen und ein Kindergarten. Unterstützt
werden sie von Caritasdirektor Peter Klinger und Caritas-Seelsorger
Elmar Sima.

In Kärnten sorgen rund 2.500 TeilnehmerInnen für das "LaufWunder 07".
In Klagenfurt drehen im Europapark rund 1.000 SchülerInnen ihre
Runden - nach dem Startschuss von Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz
und Caritasdirektor Dr. Viktor Omelko. In St. Andrä/Lav.,
Völkermarkt, Feldkirchen und Dellach/Drau organisieren die acht
regionalen Schulen selbst je einen Lauf. Rund 550 StaffelläuferInnen
wiederum legen die 85 Kilometer von Spittal/Drau nach Klagenfurt
zurück - begleitet von Prominenten aus Sport und Politik wie Marlies
Penker, Werner Uran, LHStv. Gerhard Dörfler, LR Dr. Wolfgang Schantl,
LR Dr. Josef Martinz oder LAbg. Dr. Peter Kaiser.

In Graz beteiligen sich vier Schulen an dieser österreichweiten
Sozialaktion - mehr als 1.000 SchülerInnen laufen für den guten
Zweck. Die GIBS (Grazer International Bilingual School) läuft am 11.
Mai im Grazer Augarten, tatkräftig unterstützt von Caritas-Präsident
Franz Küberl. Im Rahmen einer Projektarbeit organisieren vier
SchülerInnen der Lehranstalt für Sozialberufe der Caritas bereits am
10.Mai einen Lauf am Hilmteich. Die SchülerInnen der Modellschule
laufen am 11.Mai am ASKÖ Sportplatz in Eggenberg und das
Privatgymnasium Sacre Coeur im Schulpark.

950 Schülerinnen und Schüler engagieren sich im Burgenland sozial
und sportlich. Der größte LaufWunder-Event startet um 10 Uhr in der
Fußgängerzone in Eisenstadt. 800 SchülerInnen der Hauptschule
Theresianum und des Gymnasiums der Diözese laufen für Familien in Not
und für die Sozialstation Wetschehaus in Rumänien. Mit an den Start
geht auch Caritasdirektor Markus Glatz-Schmallegger. In Jennersdorf
laufen ab 9.30 Uhr 140 Jugendliche der Hauptschule gemeinsam mit 10
SchülerInnen des Sonderpädagogischen Zentrums einen Rundkurs am
Schulge-lände. Das LaufWunder ist hier nicht nur Sozialaktion sondern
auch Zeichen für gegenseitige Akzeptanz und Toleranz.

Rückfragehinweis:
Caritas Österreich
Mag. Silke Ruprechtsberger
Tel: 01/488 31-417 oder: 0664/82 66 909
www.caritas.at

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