Tag der Arbeit: Gewerkschaft fordert mehr Arbeit im ORF-Programm

Die Arbeitswelt wird im ORF zuwenig berücksichtigt

Wien (GPF/ÖGB) - Trotz neuer Programm- und Sendungsgestaltung im ORF ist dem Thema Arbeit wieder keine Sendungsfläche eingeräumt worden. Obwohl für fünf Millionen Österreicherinnen und Österreicher im Alter von 15 bis 60 Jahren die tägliche Arbeit lebensbestimmend ist. ++++

"Wir fordern die ORF-Geschäftsführung auf, der nationalen und internationalen Arbeitswelt eine wöchentliche Sendung zu widmen", so Gerhard Fritz, Vorsitzender der Kommunikationsgewerkschaft GPF.

Diese Forderung ist umso berechtigter, als es im ORF bereits wöchentliche und regelmäßige Sendungen gibt, die sich an spezielle Interessen der österreichischen Bevölkerung richten: Es gibt eigene Sendungen für Gourmets ("Frisch gekocht"), für Tierliebhaber ("Tierzuliebe"), für Gamblers ("6 aus 45 mit Joker", "Bingo", "Die Brieflos-Show"), für Gläubige ("Orientierung", "kreuz & quer") und für Wirtschaftsinteressierte ("Eco"). Das Thema Arbeit fehlt in dieser erfreulich bunten Programmpalette.

"Vor allem auch im Hinblick auf den öffentlich-rechtlichen Auftrag des ORF muss der Arbeitswelt eine eigene Sendung gegeben werden", so der GPF-Vorsitzende abschließend.

Die Kommunikationsgewerkschaft GPF startet dazu ab dem 1. Mai eine Unterschriftenkampagne. Internet: www.gpf.at

ÖGB, 30. April 2007 Nr. 279

Rückfragen & Kontakt:

Thomas Linzbauer
ÖGB/GPF
Biberstraße 5
1010 Wien
Tel. 5125511-21
t.linzbauer@gpf.oegb.or.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0003