• 24.04.2007, 16:58:26
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Leitl zu OMV-Iran-Projekt: "Österreich hält sich an UNO- und EU-Beschlüsse"

Wirtschaftskammer-Präsident betont völkerverbindende und friedensstiftende Wirkung von Handelsbeziehungen

Wien (PWK304) - "Es gibt keinen generellen Boykott der UNO, der EU
oder von Österreich gegen den Iran, sondern nur ganz gezielte
Sanktionsbeschlüsse etwa der Vereinten Nationen gegen die iranische
Atompolitik. Das mögliche Engagement der OMV bei einem Erdgasprojekt
im Iran ist davon nicht betroffen. Deshalb sind auch alle
Erörterungen von möglichen US-Sanktionen überflüssig", will
WKÖ-Präsident Christoph Leitl diese Frage "nicht künstlich
hochspielen." Österreich und seine Wirtschaft werde sich
selbstverständlich auch in Zukunft an UNO- oder EU-Beschlüsse
halten: "Das ist für uns der Maßstab unseres Handelns."

Das OMV-Projekt im Iran, so Leitl, könnte dazu beitragen, nicht
nur die Energiesicherheit Österreichs und Europas zu verbessern, es
könnte auch eine deeskalierende Funktion haben: "Grundsätzlich hat
die Wirtschaft, haben funktionierende Handelsbeziehungen einen
völkerverbindenden Charakter und können zu einer Beruhigung
politischer Spannungen beitragen. Hier sollte sich die Politik nicht
störend einmischen." (RH)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Stabsabteilung Presse
   Mag. Rupert Haberson
   Tel.: (++43) 0590 900-4362
   Fax: (++43) 0590 900-263
   mailto:[email protected]
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