• 19.04.2007, 14:48:46
  • /
  • OTS0248 OTW0248

Kogler zu Eurofighter: Nicht Österreich am Pranger, sondern EADS

Geschäftspraktiken von EADS nicht gerade vertrauensbildend

Wien (OTS) - "Statt mit dem Abzug seines Vermittlungs- und
Lobbying-Büros zu drohen, sollte der Ex-EADS-Vizepräsident
Klaus-Dieter Bergner sich darum bemühen, wieder Vertrauen
aufzubauen", reagiert Werner Kogler, Fraktionsführer der Grünen im
Eurofighter-Untersuchungsausschuss auf eine Vorausmeldung des
´Format´, wonach Bergner im Falle eines Ausstiegs der Republik
Österreich aus dem Eurofighter-Vertrag ´seine Sachen packen und das
Büro räumen´ würde.

Was im Eurofighter-Untersuchungsausschuss über die Geschäftspraktiken
von EADS herausgekommen sei, wirke nicht gerade vertrauensbildend.
Bergner solle glaubhaft belegen, welche Gegengeschäfte tatsächlich
auf Grund des Eurofighter-Vertrags zustande gekommen seien.
"Wie viel Geld hat EADS tatsächlich seit der Entscheidung für
Eurofighter zusätzlich in Österreich ausgegeben, außer der Millionen
für Steininger und Rumpold?", fragt Kogler. Es sei eine vordringliche
Aufgabe für Bergner, hier volle Transparenz herzustellen.
"Nicht Österreich steht wegen möglicher ungenügender Vertragstreue am
Pranger, sondern EADS wegen zahlreicher Ungereimtheiten beim Zustande
kommen des Vertrags", schließt Kogler.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel