• 16.04.2007, 11:51:20
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Öllinger: BAWAG muss Diskriminierung kubanischer StaatsbürgerInnen beenden

Sozialsprecher der Grünen kündigt andernfalls sein BAWAG-Konto

Wien (OTS) - "Es reicht. Die BAWAG muss die Auflösung von
KundInnenkonten, die kubanischer Herkunft sind, binnen zehn Tagen
rückgängig machen, sonst kündige ich mein BAWAG-Konto ", kündigt der
stv. Klubobmann und Sozialsprecher der Grünen, Karl Öllinger an.

BAWAG-KundInnen hätten im letzten Jahr schon einiges ertragen müssen:
die Karibik-Geschäfte, die Machenschaften der Herrn Elsner, Flöttl
und Co., den Eigentümerwechsel und vieles mehr. "Die Kündigung von
KundInnenkonten allein auf Grund der Herkunft aus Kuba bringt aber
das Fass zum Überlaufen", so Öllinger. "Herr Novotny muss wohl daran
erinnert werden, dass der Helms-Burton-Act kein österreichisches
Gesetz ist, und dass die Ungleichbehandlung von Menschen auf Grund
ihrer Herkunft eine Diskriminierung darstellt. Wenn die BAWAG und
Herr Novotny diese Diskriminierung nicht rückgängig machen, dann
verlieren sie mich als Kunden. Freiwillig unterstütze ich nämlich
keine Einrichtung, die bewusst und gewollt Menschen diskriminiert."

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

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