Öllinger: BAWAG muss Diskriminierung kubanischer StaatsbürgerInnen beenden

Sozialsprecher der Grünen kündigt andernfalls sein BAWAG-Konto

Wien (OTS) - "Es reicht. Die BAWAG muss die Auflösung von KundInnenkonten, die kubanischer Herkunft sind, binnen zehn Tagen rückgängig machen, sonst kündige ich mein BAWAG-Konto ", kündigt der stv. Klubobmann und Sozialsprecher der Grünen, Karl Öllinger an.

BAWAG-KundInnen hätten im letzten Jahr schon einiges ertragen müssen:
die Karibik-Geschäfte, die Machenschaften der Herrn Elsner, Flöttl und Co., den Eigentümerwechsel und vieles mehr. "Die Kündigung von KundInnenkonten allein auf Grund der Herkunft aus Kuba bringt aber das Fass zum Überlaufen", so Öllinger. "Herr Novotny muss wohl daran erinnert werden, dass der Helms-Burton-Act kein österreichisches Gesetz ist, und dass die Ungleichbehandlung von Menschen auf Grund ihrer Herkunft eine Diskriminierung darstellt. Wenn die BAWAG und Herr Novotny diese Diskriminierung nicht rückgängig machen, dann verlieren sie mich als Kunden. Freiwillig unterstütze ich nämlich keine Einrichtung, die bewusst und gewollt Menschen diskriminiert."

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